Das Hexenmuseum in Zugarramurdi

19.11.2007

Zugarramurdi (rr) – Circa 80 Kilometer von Pamplona, an der Grenze zu Frankreich liegt in der Autonomiegemeinschaft von Navarra der kleine Ort Zugarramurdi. Hier wurde Anfang des 17. Jahrhunderts von der berüchtigten spanischen Inquisition das letzte Glaubensgericht abgehalten und vollstreckt. Gegen 40 Männer Frauen und Kinder wurden damals im Rahmen der Hexenjagd ermittelt, sechs von ihnen starben den Tod auf dem Scheiterhaufen. Das Hexenmuseum des Ortes thematisiert nicht nur die schrecklichen Ereignisse jener Zeit, sondern präsentiert auch anhand von Exponaten, Bildern und einem Film die Naturverbundenheit der sogenannten Ketzer, die oft Hebammen und Kräuterfrauen waren. Das Museum ist ab Oktober samstags, sonntags und feiertags von 11 bis 14.30 Uhr und von 15.30 bis 19.30 Uhr; mittwochs bis freitags von 11 bis 14. 30 Uhr und von 15.30 bis 18.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt vier Euro.

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