Marbella und EsteponaAls mondänes Seebad stellt Marbella noch immer den Inbegriff für Luxus und Jet Set an der Costa del Sol dar. Hotels, Restaurants und Boutiquen bewegen sich zumeist auf höchsten Standard, was sich nicht zuletzt in der Reisekasse spürbar ist. Doch das hier mehr auf Qualität, denn auf Quantität gesetzt wurde, macht sich auch positiv bemerkbar, vergleicht man Marbella mit Nachbarstädten, wie Benalmadena oder Fuengirola.
Von der Hafenpromenade und dem luxuriösen Yachthafen, gesäumt von allerlei Cafés und Restaurants, gelangt man in die ursprüngliche und ruhige Altstadt Marbellas. Ziegelgedeckte, weiße Häuser mit reichem Blumenschmuck bestimmen das Bild rund um die Plaza de los Naranjas, an der Lokalbesitzer ihre Stühle und Tische aufgestellt haben, wohlwollend überwacht von der eleganten „Casa Consistorial“, dem Rathaus aus dem 16. Jahrhundert. Zweigt man in Richtung Süden in eine der vielen Nebengassen ab, entdeckt man touristisch fast unbefleckte Teile des alten Zentrums.
Lebhafter geht es in den Abendstunden in den Discotheken und Bars rund um den Sporthafen und die Avenida Ricardo Soriano zu. Überall herrscht ein exklusives Ambiente, wer allerdings meint, auf viel Prominenz zu treffen, wird enttäuscht werden, diese feiert zumeist unter sich in hoteleigenen Clubs.
Betrachtet man die langen, gepflegten Sandstrände Marbellas, wundert es nicht, was seit den 1950er Jahren die Schönen und Reichen an diesen Abschnitt der Costa del Sol lockt. Passend zum Luxus des Ortes hat sich auch hier ein Serviceangebot gehobenen Standards etabliert, das Liegestuhl- und Sonnenschirmverleih, Wassersportangebote und Strandbars einschließt.
Marbellla ist aber nicht nur an seiner Küste ein Paradies für Aktivurlauber. Rund um das Seebad finden sich allein elf Golfplätze, etliche Tennisanlagen, Reiterhöfe und Sporthäfen. |