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Eivissa (Ibiza-Stadt)

Dalt Vila

Die Altstadt, Dalt Vila, von Eivissa bei Nacht. Bild: Tourspain

Ein Ausflug in die Inselhauptstadt Eivissa (auch Ibiza-Stadt genannt), gleicht einem Rundgang durch die Geschichte des Eilandes. Von der antiken Besiedlung durch Römer und Phönizier über die maurische Episode der Stadt bis hin zu seiner heutigen Struktur als moderner Urlaubsort und Partyhochburg, Eivissa spiegelt die Historie der gesamten Insel wider.

Schon immer war die Metropole im Nordwesten Ibizas der Mittelpunkt der Insel, ein multikultureller, lebendiger  Schmelzpunkt aber auch administratives und wirtschaftliches Zentrum. Eivissa wurde im 7. Jahrhundert v. Chr. von den Phöniziern gegründet, die westlich der Altstadt am Puig de Molins eine riesige Nekropole (Totenstadt) hinterließen. Während im gesamten Mittelmeerraum die römische und die punische Kultur bekriegten, schienen sie auf Ibiza ein friedvolles Miteinander zu leben. Sie legten die Grundsteine für die „Dalt Vila“, Ibizas atmosphärische Altstadt, die hoch über den modernen Vierteln und dem Hafen thront. Sie wird vollständig von den wehrhaften Mauern einer Renaissance-Festung umschlossen, die wiederum auf einen maurischen Vorgängerbau zurückgeht.

Passeo de Vara de Rey

Der Paseo de Vara de Rey. Bild: Tourspian

Bis heute wird die „Dalt Vila“ von dem typisch orientalischen Gassenlabyrinth geprägt, das sich in den drei Jahrhunderten maurischer Herrschaft entwickelte. Gesäumt werden die kleinen Straßen von den typischen weiß getünchten oder natursteinfarbenen Häusern. Den Mittelpunkt der historischen Bausubstanz bildet die Kathedrale Marde Deu de la Neu, deren gotische Mauern bereits als Basilika und Moschee genutzt wurden und die weit über die Befestigungsmauern herausragt.

Gibt es auf ganz Ibiza auch nur wenige Museen, in der „Dalt Vila“ treten sie gleich in dichter Menge auf. Während sich das Dokumentationszentrum „Madina Yabisa“ mit der maurischen Zeit der Stadt beschäftigt, stellt das Archäologische Museum Funde aus der Frühgeschichte Ibizas aus. Das Museum für zeitgenössische Kunst hingegen ist in einem alten Pulverlager untergebracht und zeigt Werke von Künstlern, die auf den Pityusen leben oder mit ihnen verbunden sind.

Zu Füßen der Altstadt breitet sich das neuzeitliche und moderne Eivissa aus. Wie eine Promenade durch die Stadt führt der Passeig de Vara de Rey, ein Boulevard mit pastellfarbenen Patrizierhäusern, der bis ins Hafengebiet vorstößt. Von hier aus gelangt man über die Uferpromenade zum Yacht- und Sporthafen, von dessen Cafés man einen herrlichen Blick auf den Hügel „Dalt Vilas“ genießt.

Rund um den Hefen spielt sich auch das legendäre Nachtleben Ibizas ab. Hier findet sich mit dem „Pacha“ die älteste Kultdiskothek der Sonneninsel, bieten unzählige Bars Cocktails in allen Variationen an und starten die Transvestitenumzüge zur Eröffnung der Nacht durch die Straßen. Die vorherrschende Musikrichtung auf der Pityuseninsel, sind immer noch die elektronischen Beats. Nach dem Auftakt in einer der zahllosen Bars pilgert das Publikum weiter in die Großraumdiskotheken, in denen bis in die frühen Morgenstunden geflirtet und getanzt wird. Obwohl auf Flyern zahlreiche Ermäßigungen und Sonderrabatte verteilt werden, sollte man sich jedoch bewusst sein, dass das Nachtleben Eivissas vor allen Dingen in den namenhaften Clubs keine günstige Angelegenheit ist.


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