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	<title>NaBu Archive - Reisen-Experten</title>
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		<title>Nabu: Mobilitätsdienste erhöhen die Attraktivität des Autofahrens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Sep 2019 08:12:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neue Mobilitätsdienste wie Uber erhöhen die Attraktivität des Autofahrens durch niedrige Fahrpreise, warnt eine aktuelle Studie von Transport &#038; Environment, dem europäischen Dachverband des NABU. Demnach könnte die Verkehrsleistung durch sinkende Kosten und steigenden Komfort im Jahr 2050 um bis zu 150 Prozent steigen. Der Mehrverkehr würde durch eine Verlagerung durch Nutzer des ÖPNVs, Fahrradfahrer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reisen-experten.de/reise-news/nabu-mobilitaetsdienste-erhoehen-die-attraktivitaet-des-autofahrens/">Nabu: Mobilitätsdienste erhöhen die Attraktivität des Autofahrens</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reisen-experten.de">Reisen-Experten</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Neue Mobilitätsdienste wie Uber erhöhen die Attraktivität des Autofahrens durch niedrige Fahrpreise, warnt eine aktuelle Studie von Transport &#038; Environment, dem europäischen Dachverband des NABU.<span id="more-31675"></span> Demnach könnte die Verkehrsleistung durch sinkende Kosten und steigenden Komfort im Jahr 2050 um bis zu 150 Prozent steigen. </p>
<p>Der Mehrverkehr würde durch eine Verlagerung durch Nutzer des ÖPNVs, Fahrradfahrer als auch durch einen höheren Bedarf entstehen. Grund dafür seien insbesondere technische Entwicklungen im Verkehrssektor, die das Autofahren in Zukunft absehbar stark vergünstigen könnten. So würden etwa durch automatisiertes Fahren die Kosten für Fahrer wegfallen, die aktuell noch einen erheblichen Teil der Betriebskosten von Unternehmen im Bereich der Personenbeförderung ausmachen. Dies könnte bis zum Jahr 2050 zu 40 Prozent mehr CO2-Ausstoß führen und würde es unmöglich machen, Deutschlands Klimaziele einzuhalten. Selbst ein Umstieg auf emissionsfreie Antriebe würde diesen Effekt zwar mindern und die Emissionen um 23 Prozent reduzieren, nicht jedoch verhindern können.</p>
<p>„Neue Mobilitätsdienste dürfen nicht zu mehr Autoverkehr führen. Derzeit erleben wir jedoch, wie durch diese Angebote immer mehr Autos in unsere Städte drängen. Solange hohe Verfügbarkeit und niedrige Preise den Markt prägen, werden immer mehr Menschen geneigt sein, sich gerade auf kurzen Strecken für eine Fahrt mit dem Auto statt dem Fahrrad oder öffentlichem Verkehr zu entscheiden. Bei aller Offenheit für neue Mobilitätsangebote müssen wir unbedingt das Ziel im Blick behalten, den Verkehrssektor insgesamt auf mehr Klimaschutz auszurichten und in diesem Zusammenhang die Zahl der Pkw im städtischen Raum drastisch zu reduzieren“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.</p>
<p>Der NABU sieht in der anstehenden Novelle des Personenbeförderungsgesetzes den zentralen Hebel, auch die neuen, app-basierten Mobilitätsdienste sinnvoll zu regulieren. Justyna Wladarz, NABU-Verkehrsreferentin: „Geteilte Fahrten, so genanntes Ride-Pooling muss künftig ermöglicht werden, damit insgesamt weniger Fahrzeuge zur Personenbeförderung auf den Straßen unterwegs sind. Gleichzeitig muss es für die Städte und Kommunen möglich werden, den Anbietern Vorgaben hinsichtlich der Umweltstandards ihrer Fahrzeuge, etwa zu Emissionen und Antriebsart, zu machen. Ziel muss der emissionsfreie Fahrzeugpool im Jahr 2025 sein. Genauso sollten den Städten ein Instrument an die Hand gegeben werden, das es ihnen ermöglicht, die Zahl der eingesetzten Fahrzeuge zu begrenzen. Nur so kann es uns gelingen, die neuen Angebote zu einem sinnvollen Bestandteil der Mobilität von morgen zu machen, statt mit der Fokussierung auf die automobile Mobilität die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen.“ (NaBu)</p>
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		<title>Kreuzfahrtverband CLIA nimmt Stellung zum NaBu Kreuzfahrtranking 2019</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Aug 2019 17:55:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[CLIA]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzfahrten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stellungnahme des Kreuzfahrtverbands CLIA zum Nabu Kreuzfahrtranking 2019: Der Kreuzfahrtverband CLIA nimmt anlässlich eines heute veröffentlichten Kreuzfahrtrankings des NABU Stellung zu einigen Aussagen. Grundsätzlich verfolgen der NABU und CLIA dieselben Ziele, nämlich Emissionen zu reduzieren und die Umwelt zu schützen. Die Auffassungen hinsichtlich der entsprechenden technischen Verfahren und der möglichen Umsetzungsgeschwindigkeit unterscheiden sich jedoch. Die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reisen-experten.de/reise-news/kreuzfahrtverband-clia-nimmt-stellung-zum-nabu-kreuzfahrtranking-2019/">Kreuzfahrtverband CLIA nimmt Stellung zum NaBu Kreuzfahrtranking 2019</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reisen-experten.de">Reisen-Experten</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stellungnahme des Kreuzfahrtverbands CLIA zum Nabu Kreuzfahrtranking 2019:</strong></p>
<p>Der Kreuzfahrtverband CLIA nimmt anlässlich eines <a href="https://www.reisen-experten.de/reise-news/zunehmende-klimabelastung-durch-kreuzfahrtschiffe/" target="_blank" rel="noopener">heute veröffentlichten Kreuzfahrtrankings des NABU</a> Stellung zu einigen Aussagen.<span id="more-31293"></span> Grundsätzlich verfolgen der NABU und CLIA dieselben Ziele, nämlich Emissionen zu reduzieren und die Umwelt zu schützen. Die Auffassungen hinsichtlich der entsprechenden technischen Verfahren und der möglichen Umsetzungsgeschwindigkeit unterscheiden sich jedoch. Die Unterstellung, die Kreuzfahrtbranche verweigere sich im Grunde geschlossen dem Klimaschutz, ist ungerechtfertigt mit Blick auf die Vorreiterrolle, die die Kreuzfahrtbranche im maritimen Umweltschutz einnimmt.</p>
<p>Einige Aussagen und Behauptungen des NABU müssen näher erläutert werden, da diese zu Fehlschlüssen und Missverständnissen führen könnten. Dabei geht es insbesondere um folgende fünf Aspekte:</p>
<p><strong>Schweröl</strong>: Die Emissionen eines Kreuzfahrtschiffes hängen nicht allein vom eingesetzten Treibstoff ab. Der Einsatz von Schweröl ohne entsprechende Filter ist u.a. in der Nord- und Ostsee und den angrenzenden Häfen verboten. Kreuzfahrtschiffe, die Schweröl nutzen, müssen gleichzeitig gesetzlich anerkannte Technologien einsetzen (sogenannte Abgasreinigungssysteme), die die Schwefelemissionen auf das Niveau von schwefelarmem Dieselkraftstoff reduzieren.<br />
Alternativ können die Schiffe andere Treibstoffe verwenden, wie Marinediesel oder Flüssiggas (LNG, liquefied natural gas). Beim Antrieb mit LNG entstehen keinerlei Schwefeloxide und Rußpartikel. Die Einhaltung dieser Vorgabe prüfen die zuständigen Behörden regelmäßig.</p>
<p>Ein strengeres, weltweites Schwefellimit wurde bereits beschlossen. Ab dem 1. Januar 2020 sind global verbindlich nur noch Treibstoffe zulässig, die maximal ein Siebtel des Schwefelgehalts von derzeit zulässigen Treibstoffen enthalten. In Nord- und Ostsee sowie den Häfen gilt bereits seit dem 1. Januar 2015 eine Höchstgrenze von 0,1 Prozent Schwefelanteil. Obwohl Kreuzfahrtschiffe weniger als ein Prozent der weltweiten Schifffahrtsflotte ausmachen, geht CLIA hier noch einen Schritt weiter und spricht sich für ein Mitführverbot von nicht zulässigen Treibstoffen für Schiffe aus. Dieser verschärfte Standard würde die zuständigen Behörden bei der Überprüfung der Einhaltung der neuen Regelungen zusätzlich unterstützen.</p>
<p><strong>Abgasreinigungssysteme</strong>: Die Behauptung, das Gros der Kreuzfahrtschiffe nutze Schweröl und verzichte dabei auf den Einsatz von Abgastechnik, ist schlicht falsch: Nach Erhebungen der CLIA sind mit 129 Schiffen bereits knapp die Hälfte der aktuell etwa 268 Schiffe der weltweiten Flotte der CLIA-Mitglieder mit Abgasreinigungssystemen ausgestattet. Bei 40 weiteren ist die Nachrüstung solcher Systeme geplant oder es wurde schon damit begonnen. Die Behauptung, die Industrie verzichte auf den Einsatz von Abgastechnologie, entbehrt jeder Grundlage.</p>
<p>Mehrstufige Abgasreinigungssysteme reduzieren laut Angaben der Hersteller die Schwefelemissionen um 99 Prozent und Stickoxide um 95 Prozent, genauso wie Rußpartikel. Die Zahl der Schiffe mit Abgasnachbehandlungssystemen stieg beständig: 2017 waren es 99 Schiffe, mittlerweile sind 129 Schiffe damit ausgestattet.</p>
<p><strong>Landstrom</strong>: Es ist schwer nachvollziehbar, dass in diesem Ranking ein Parameter bewertet wird, der in der Praxis nicht erfüllt werden kann. Der NABU beurteilte erstmals, ob Kreuzfahrtschiffe über einen Landstromanschluss verfügen und diesen auch nutzen, um während der Liegezeit im Hafen Strom aus erneuerbaren Quellen in ihr Bordnetz einzuspeisen.</p>
<p>Derzeit gibt es in Europa mit dem Hamburger Hafen und dem Hafen von Kristiansand (Norwegen) allerdings lediglich zwei Häfen, die entsprechend mit Landstromanlagen für Kreuzfahrtschiffe ausgerüstet sind. Aus welchen Quellen dieser Strom kommt, liegt außerhalb des Einflussbereichs der Kreuzfahrtindustrie. CLIA unterstützt die kontinuierliche Entwicklung einer kosteneffizienten Infrastruktur für sauberen Landstrom in Häfen, die von Kreuzfahrtschiffen angelaufen werden – vorausgesetzt, die Nettoauswirkungen bewirken eine Gesamtemissionsreduzierung im Vergleich zum Einsatz der Schiffsmotoren.</p>
<p><strong>Willkürliche Punktevergabe</strong>: Ein wissenschaftlicher und nachvollziehbarer Ansatz ist beim NABU Kreuzfahrtranking nicht zu erkennen. Das zeigt sich unter anderem daran, dass der NABU die Umwelttechnologien von Jahr zu Jahr unterschiedlich bewertet. So wird beispielsweise der Einsatz von Abgasreinigungsanlagen und anderen Umweltschutzmaßnahmen in diesem Rankjng nur gewürdigt, wenn sie über die gesetzlich festgelegten Standards hinausgehen. Auch die Punktevergabe in der neuen Kategorie zur Klimabilanz ist nicht einheitlich. Während für die Nutzung von Segeln zwei Punkte vergeben werden, bringt die gleichzeitige Nutzung von Landstrom und einem Air Lubrication System auf demselben Schiff trotzdem insgesamt nur einen Punkt. Darüber hinaus werden keinerlei operative Maßnahmen berücksichtigt, welche die Emission von Treibhausgasen im Schiffsbetrieb reduzieren.</p>
<p><strong>Hohes Engagement der Branche</strong>: Der Fortschritt zeigt, dass die Branche als Ganzes am Einsatz neuer Technologien arbeitet. Neben den Abgasreinigungssystemen kommen immer mehr Schiffe mit alternativen Antrieben auf den Markt. Weltweit hat die Kreuzfahrtindustrie bereits mehr als eine Mrd. US-Dollar in neue Technologien und sauberere Kraftstoffe investiert, um die Luftemissionen der Schiffe deutlich zu reduzieren. Die zukunftsorientierte Branche hat mehr als 22 Mrd. US-Dollar für den Bau hochmoderner, mit LNG betriebener Kreuzfahrtschiffe bereitgestellt, die so noch geringere Emissionen und eine höhere Energieeffizienz erreichen werden. So wurde 2018 das erste Kreuzfahrtschiff weltweit in Dienst gestellt, das ausschließlich mit Flüssiggas betrieben wird. Noch in diesem Jahr folgt ein weiteres Schiff, 26 weitere Schiffe mit LNG-Antrieb sind weltweit bestellt. Die Reedereien investieren erheblich in neue Schiffe und Technologien: Mehr als jeder vierte Euro, den die Reedereien allein im Jahr 2017 in Europa ausgaben, entfielen auf den Schiffbau und die Instandhaltung der Kreuzfahrtschiffe. Das entspricht 5,63 Milliarden Euro. Die Forderung des NABU, die Ausstattung der gesamten Kreuzfahrtflotte mit Umwelttechnologien stärker voranzutreiben, wird bereits erfüllt.</p>
<p>Klima- und Umweltschutz bleibt für CLIA und ihre Mitglieder eine Daueraufgabe. Das zeigen die Investitionen in die Schiffsausstattung und der ständige Dialog mit internationalen Seeschifffahrtsorganisationen. Jedes Jahr verzeichnet die Kreuzfahrtbranche Fortschritte und wird damit auch in Zukunft Vorreiter im maritimen Umweltschutz bleiben. (CLIA)</p>
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		<title>Zunehmende Klimabelastung durch Kreuzfahrtschiffe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Aug 2019 09:37:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kreuzfahrtmarkt boomt und belastet trotz einzelner Verbesserungen die Luft und auch das Klima zunehmend &#8211; das ist das Ergebnis des NABU-Kreuzfahrtrankings 2019. Ein kleiner Teil der Flotte wird zwar zunehmend sauberer, das Gros der Branche setzt aber weiterhin auf Schweröl und verzichtet auf den Einsatz von Abgastechnik. Besonders verheerend schlägt die Klimabilanz der Schiffe [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reisen-experten.de/reise-news/zunehmende-klimabelastung-durch-kreuzfahrtschiffe/">Zunehmende Klimabelastung durch Kreuzfahrtschiffe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reisen-experten.de">Reisen-Experten</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kreuzfahrtmarkt boomt und belastet trotz einzelner Verbesserungen die Luft und auch das Klima zunehmend &#8211; das ist das Ergebnis des NABU-Kreuzfahrtrankings 2019.<span id="more-31279"></span> Ein kleiner Teil der Flotte wird zwar zunehmend sauberer, das Gros der Branche setzt aber weiterhin auf Schweröl und verzichtet auf den Einsatz von Abgastechnik. Besonders verheerend schlägt die Klimabilanz der Schiffe zu Buche, die der NABU dieses Jahr zusätzlich in den Fokus nimmt. Sämtliche der 89 bewerteten Schiffe werden mit fossilen Kraftstoffen betrieben, die enorme Treibhausgasemissionen verursachen. Einzig zwei Segelschiffe schneiden hier besser ab, entsprechen jedoch auch nicht dem gängigen Schiffstypus.</p>
<p>Der NABU erfasste dieses Jahr erstmalig Technologien zum Klimaschutz im Bereich der Antriebe und der Energieversorgung, die nun in einer gesonderten Kategorie ausgewiesen sind. Einzig zwei Segelschiffe sowie jene Schiffe, die über einen Landstromanschluss verfügen und über diesen ihren Energiebedarf während der Liegezeit im Hafen mit Strom aus erneuerbaren Quellen speisen, schneiden hier besser ab. Auch Hurtigruten setzt mit dem Hybridschiff „Roald Amundsen“ neue Maßstäbe, die einen Effizienzgewinn des weiterhin dieselelektrischen Antriebs und damit eine CO2-Minderung ermöglichen.</p>
<p>Die Bewertung anhand der Luftschadstoffemissionen führt wie auch bereits im vergangenen Jahr die deutsche Reederei AIDA mit ihrem jüngsten Flottenzugang, der AIDA Nova an. Der italienische Mutterkonzern von AIDA, Costa Crociere, konnte mit seinem ebenfalls flüssiggasbetriebenen Neuzugang „Costa Smeralda“ gleichziehen. Auf dem dritten Platz landen drei Schiffe der Reederei Hapag-Lloyd: Die „Europa 2“, Sieger des Jahres 2013, sowie die beiden neuen Expeditionskreuzfahrtschiffe „Hanseatic Nature“ und „Hanseatic Inspiration“. Weit abgeschlagen und seit jeher auf die letzten Plätze abonniert sind die Schiffe der Branchenriesen MSC und Royal Caribbean. Auch der deutsche Anbieter TUI Cruises rangiert mittlerweile nur noch auf dem 13. Platz.</p>
<p>Partikelfilter und Stickoxidkatalysatoren sind weiterhin Mangelware. Immerhin hat dafür mit dem französischen Anbieter Ponant die erste Reederei den freiwilligen Abschied vom Schweröl verkündet und damit die Voraussetzung für zeitgemäße Abgasnachbehandlung geschaffen. Nach wie vor fordert der NABU den generellen Verzicht auf Schweröl und den flächendeckenden Einsatz von Abgastechnik für alle Schiffe im Bestand. </p>
<p>Malte Siegert, Leiter Umweltpolitik beim NABU Hamburg: „Dass heute noch Schiffe mit einem Jahrzehnte alten technischen Standard unterwegs sind, ist ein Skandal. Die umfassende Reduktion von Luftschadstoffen ist heute technisch möglich. Die Technologien für Neubau und Nachrüstung sind verfügbar und kosten einen Bruchteil im Vergleich zu den  Baukosten für ein neues Schiff. Jetzt gilt es, saubere Abgastechnik schnellst möglich auf allen Schiffen zu verbauen und zur gesetzlichen Vorschrift für das Einlaufen in Häfen zu machen. Außerdem ist die Landstrompflicht in allen europäischen Häfen überfällig.“ Das setzt neben der ernsthaften Bereitschaft der Kreuzfahrtunternehmen auch voraus, dass z.B. in Hamburg und nicht nur in Altona, sondern auch an den Terminals in der Hafencity und Steinwerder Landstromanlagen installiert werden.</p>
<p>Mehr Informationen zum Kreuzfahrtranking 2019: www.NABU.de/kreuzfahrtranking-2019. (NaBu)</p>
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