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Allgemeine Infos zu Bali

Reisterrasse sind auf Bali allgegenwärtig

Reisterrasse in Bali. Siegfried Schnepf / Fotolia.com

Bali ist ein Land der Sinne- bunt und lebendig. Die exotische Insel gehört zu den 17.500 indonesischen Archipelen. Das Land bietet vielfältige Kultur, prächtige religiöse Rituale, exotische Feste und eine berauschende Natur. Beliebt ist Bali besonders bei Aktivurlaubern und Kulturreisenden.

Rund 89 Prozent der Bevölkerung sind Balinesen, der Rest verteilt sich auf kleine javanesische und chinesische Gemeinden. Bali ist die einzige hinduistische Insel Indonesiens. Der Großteil der Bevölkerung (circa 90 Prozent) bekennt sich zum Hinduismus, der Rest verteilt sich auf den islamischen, christlichen und buddhistischen Glauben. Die beste Reisezeit liegt zwischen Juni und August, dann beginnt die Trockenzeit, wobei das Klima immer noch tropisch heiß und feucht ist. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 27° Grad. Wer gerne einkaufen geht, ist auf Bali richtig. Textilien und Lederwaren werden hier im Überfluss und besonders preiswert angeboten. Ein traditionelles Kleidungsstück der Balinesen ist der ?sarong?- ein langer Rock aus bunten Stoff.

Die Natur Balis ist vielfältig. Die Insel war früher zum größten Teil vom sogenannten Monsunwald bedeckt, doch du die Besiedelung veränderte die Landschaft merklich. Nur im Bali-Barat-Nationalpark ist ein Teil dieser Vegetation noch erhalten. Jedoch sind noch weitere Pflanzenwelten auf Bali zu finden. Im Norden und Westen befindet sich ein tropischer Trockenwald und Mangroven wachsen im Südosten der Insel, in Nähe der Küsten. Neben hohen, grünen Bergen gibt es eine Feuchtsavanne aus Kalk. Auch eine trockene Vulkanlandschaft ist auf der kleinen Insel vorzufinden. An den Küsten locken Palmen und feine Sandstrände. Die Ufer im Norden und Osten der Insel sind allerdings zumeist aus schwarzem Vulkansand.

Typisches Einbaum an einem Strand auf Bali

Bali Strand. Valérie LE PARC/ Fotolia

Die hervorragende Wasserqualität ist ideal für sportliche Reisende, Tauchen, Schnorcheln und Surfen sind hier besonders beliebt. Ein besonderes Highlight sind Bootstouren kombiniert mit Delphinbeobachtungen.

Die bekanntesten Touristenzentren liegen an der Südküste Balis. Die Zwillingsorte Kuta und Legian sind die ältesten und lebhaftesten ihrer Art. Zahlreiche Sandstrände, aber auch ein berauschendes Nachtleben locken jährlich tausende Reisende an. Das asiatische Flair ist hier mittlerweile dem westlichen gewichen. Am Kuta Beach und Legian Beach herrscht lebendiges Treiben, zwischen den Sonnenhungrigen laufen ständig fliegende Händler und Massagefrauen ihre Runden. Jedoch zählen die beiden Strände zu den hübschesten Balis. Eine starke Strömung macht Baden hier jedoch schwierig, der hohe Wellengang ist allerdings ideal für Windsurfer geeignet.

In Nusa Dua finden Reisende eines der elegantesten Touristenzentren Balis. Der künstlich geschaffene Ort lockt mit Luxus und Sauberkeit. Gefahrlos Baden und Schwimmen sind hier nur bei Flut möglich, da Korallenbänke bis an die hellen Strände reichen. Sportlichaktive können sich beim Golfen verausgaben. Etwas preiswerter wird der Aufenthalt in Tanjung Benoa. Das ehemalige Fischerdörfchen an der Südküste liegt neben Nusa Dua und ist eine preiswertere Alternative zum luxuriösen Nachbarort. Im Gegensatz zu Nusa Dua hat Tanjung Benoa eine natürliche Infrastruktur und strahlt die typische asiatische Freundlichkeit aus.

Schrein auf Bali - balinesisches Kultur

Schrein auf Bali. chantal mimmas/ Fotolia

Das bekannte Kunstzentrum Ubud liegt im Landesinneren. Die kleine Stadt ist vor allem für ihre kulturellen und künstlerischen Attraktionen bekannt. Ubud ist das zweitwichtigste Touristenzentrum Balis und ein Muss für balinesische Kunstliebhaber, aber auch Naturliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Denn der Ort liegt malerisch an einem Berghang, umgeben von den landestypischen Reisterrassen, die zum Wandern und Spazieren einladen.

Die Ostküste ist gut zum Schnorcheln geeignet. Der Küstenort Candi Dasa ist ein Beach Resort fast ohne natürlichen Strand, lädt jedoch mit künstlichen Stränden und preiswerten Unterkünften ein.

An der Nordküste finden sich verhältnismäßig wenig touristische Orte. Eine Ausnahme bildet Lovina- ein kleiner, ruhiger Badeort in der Nähe der Provinzhauptstadt Singaraja. Der Charme liegt hier in der Ursprünglichkeit, denn der Tourismus hat hier noch nicht die Oberhand gewonnen.

Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten Balis zählen natürlich die zahlreichen Tempelanlagen. Einer der bedeutendsten Tempel ist „Pura Besakih“ (Muttertempel) etwa 20 Kilometer von Klungkung. Hier ist das religiöse Zentrum Balis. Das hinduistische Heiligtum ist ein riesiger Tempelkomplex, der sich aus 200 Einzelbauwerken zusammensetzt. Natürlich sind zahlreiche Landschaften, Paläste, Städte und natürlich auch Feste einen genauen Blick wert. Bali bietet von Kultur bis Badeurlaub alles, was das Reiseherz begehrt.