Desenzano

Desenzano ist mit ca. 25.000 Einwohnern die größte Stadt des Gardasees. Sie liegt an ihrem Südufer und obwohl es hier stets lebhaft zugeht, ist sie bei weitem noch nicht so sehr vom Fremdenverkehr geprägt, wie ihre Nachbarin Sirmione. Dabei kann die Ortschaft mit einigen bemerkenswerten Sehenswürdigkeiten aufwarten, wie einem vom Mittelalter und Renaissance geprägten Stadtbild, den Ruinen einer römischen Villa mit beeindruckenden Mosaiken sowie dem Abendmahl Tiepolos in der lokalen Pfarrkirche.

Einladend empfängt der große Yachthafen jene Besucher, die mit dem Boot aus Sirmione anreisen. Der Porto Vecchio wird an seinen Seiten von mehreren Palazzi sowie der rustikal geprägte Front  des Arkadengesäumten Hotels Piroscafo gesäumt. Die Hafenfront geht in die dahinter liegende Piazza Guiseppe Malvezzi über, von der aus man die Pfarrkirche Santa Maria Maddalena erreicht, bei der ein Blick in den Innenraum lohnt. Hier hängt  das von Giambattista Tiepolos im 18. Jahrhundert geschaffene „Letzte Abendmahl“.

Nicht weit entfernt an der Via Crocifisso entdeckte in den 1920er Jahren ein Handwerker bei Arbeiten für sein neues Wohnheim die Überreste der Villa Romana, eines römischen Wohnhauses. Es gilt aufgrund seiner einmaligen, detailreichen Bodenmosaike als eine der schönsten Anlagen Oberitaliens.

Unbedingt einen Besuch abstatten sollte man auch dem Archäologischen Museum nahe der Bootsanlegestelle. Es zeigt unter anderem Fundstücke aus der Besiedlungsphase in der Bronzezeit, als Desenzano eine kleines Pfahlbaudorf war.

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