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Allgemeine Infos zu Guadeloupe

Historische Herrenhäuser, jahrhundertealte  Kulturerzeugnisse, malerische Fischerorte, endlose, goldene Palmenstrände, üppige, grüne Regenwälder, fruchtbare Plantagen und ein mächtiger, schwarzer Vulkan – Guadeloupe glänzt in exotischer Vielfalt. Die beiden Hauptinseln des karibischen Archipels, der mit seinen verschiedenen Eilanden zu den Inseln über dem Wind gehört, sind landschaftlich sehr unterschiedlich geprägt, obwohl sie durch eine Landbrücke miteinander verbunden sind. Während Basse-Terre neben undurchdringlichem Dschungel, tosenden Wasserfällen und einem urwüchsigen Gebirge den schauerlichen, 1.467 Meter hohen Vulkan La Soufrière, der den höchsten Berg der Kleinen Antillen darstellt, zu bieten hat, ist die flächenmäßig kleinere, nördlichere und weitaus flachere Insel Grande-Terre aufgrund ihrer herrlichen Strände und zahlreichen Unterkünfte das touristische Herz Guadeloupes. Hier mangelt es nicht an exotischen Restaurants, anspruchsvollen Hotels, ausgiebigen Shoppingmöglichkeiten sowie Sport- und Freizeitangeboten.

Ebenso wie die politisch zu Guadeloupe gehörenden Inseln Saint-Martin und St-Barthélemy stellt auch Guadeloupe als französisches Überseedepartment eine Insel mit europäischem Wohlstand und reicher Kultur dar. Das europäische Sozialsystem und der für die Region vergleichsweise hohe Verdienst bringen den Einheimischen zahlreiche Vorteile. Aber ebenso wie die anderen Inseln des Département d’Outre-Mer hat auch Guadeloupe ihren Preis: sowohl Einheimische als auch Touristen müssen auf den französischen Antillen tief in die Tasche greifen.

An Basse-Terres Südküste locken der Parc Archéologique des Roches Greavées in Trois-Rivières mit seinen gigantischen Lavabrocken, in die präkolumbianische Petroglyphen eingemeißelt sind, sowie eine ereignisreiche Erkundungstour auf dem Boot zu den vorgelagerten Inseln des Archipels, Les Saintes. Auch eine Besteigung des majestätischen Soufrière sollte nicht versäumt werden, wenn man vorbei an Gummi- und Farnbäumen über lindgrünes Moos, graues Tuffgestein und giftgelben Schwefel wandern will, bis man einen scheinbar fremden Planeten erreicht hat. Weniger anstrengende Ausflüge führen zu dem mitten im 430 Meter hohen Regenwald gelegenen, schwarzen Süßwassersee Grand Etang oder zu den rauschenden Wasserfällen Les Chutes de Carbet. Im Osten Basse-Terres beginnt die spektakuläre Route de la Traversée, die den verwunschenen Parc National de la Guadeloupe bis zur Westküste durchquert. In dem Parc des Mamelles kann man Iguanas, Affen und Waschbären bestaunen. Zu den beliebtesten Stränden des Eilands gehört die goldene Grande Anse, die ebenso wie der paradiesische Jardin Botanique de Deshaies im Norden liegt und weitgehend hotelfrei ist. Die malerische Plage Malendure zieht zahllose Unterwassersportler an, welche die vorgelagerten Inseln Ilets Pigeon entdecken wollen. Die eher unspektakuläre Hauptstadt des Eilands im Schatten des Soufriére, Basse-Terre, musste aufgrund der beiden verheerenden Vulkanausbrüche im 20. Jahrhundert 1976/77 evakuiert werden. Zurück kehrte etwa die Hälfte der Einwohner, so dass inzwischen nur noch 36.000 Menschen dort leben.

Mehr Betrieb herrscht in der größten Stadt Guadeloupes, dem 50.000 Einwohner umfassenden Pointe-à-Pitre, das auf Grande-Terre liegt und mit altem Hafen, bunten Einkaufsgassen, lebhaften Märkten, ansehnlichen Gebäuden und interessanter Geschichte aufwartet. Auf dem Weg von Pointe-à-Pitre Richtung Süden kommt man an dem Aquarium de la Guadeloupe vorbei, bevor man die Ruinen des Fort Fleur d’Epée erreicht und von dort den herrlichen Panoramablick auf Stadt, Hafen und die Rivière du Sud mit ihren beliebten Badeorten genießen kann. Die Ilet du Gosier, die Plage Caravelle, Ste-Anne und St-Francois bieten Sonnenanbetern und Wassersportlern gleichermaßen erholsame Entspannung und aktives Erlebnis. Im Osten Grande-Terres findet sich die Plage Anse Tarare, die den einzigen FKK-Strand der Insel darstellt. Die nadelförmige Südostspitze des Eilands, Pointe des Chateaux, besteht aus dramatischen, bis zu 40 Meter hohen Klippen, welche durch die Starke Brandung des Atlantiks geformt wurden, während die nahe gelegene, sanfte Plage des Salines zum Schwimmen und Relaxen einlädt. Die berühmte Lagon de la Port d’Enfer trägt ihre Bezeichnung Höllentor, weil durch die Wucht des Ozeans ein kolossales Loch in den Felsen entstanden ist, durch welches das Meer in eine stille Lagune fließt.

Urlaub auf den Inseln von Guadeloupe bedeutet Anker werfen im Paradies.    

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