Service-Hotline

Klima und Wetter auf Menorca

Menorca zeichnet sich, ebenso wie die anderen Inseln des balearischen Archipels, aufgrund der Lage im Mittelmeer durch ein gemäßigtes mediterranes Klima aus, das durch lange, trockene und heiße Sommermonate sowie kurze, feuchte und milde Winter geprägt ist. Die Tages- und Nachttemperaturen liegen im Jahresmittel zwischen 16 und 17 Grad Celsius. Die Tagestemperaturen schwanken zwischen 14 Grad im Winter, 16 bis 20 Grad im Frühling und Herbst sowie durchschnittlich 28 Grad im Sommer. In der nahezu niederschlagsfreien Hauptsaison steigt das Thermometer aber auch schon mal auf Werte deutlich über 30 Grad.

Dank der flachen Geographie Menorcas wehen jedoch ständige Winde aus allen Himmelsrichtungen über die Insel, so dass auch im Hochsommer ein stetes erfrischendes Lüftchen dafür sorgt, dass es nicht zu heiß wird. Der zumeist vorherrschende Wind wird als Tramuntana bezeichnet, der aus nördlicher Richtung kommt. Vor allem während der Frühlingsmonate sorgt dieser Wind mitunter für Kälteeinbrüche in der höheren Lagen Menorcas.

Die mittlere Niederschlagsmenge variiert, je nach Ort auf der Insel, sehr stark. So werden im südöstlichen Teil z. B. 450 Millimeter gemessen, während im Inselzentrum sowie an der äußersten Nordspitze 650 Millimeter zu verzeichnen sind. Auch die Verteilung der Regenfälle ist, abhängig von der jeweiligen Jahreszeit, sehr unterschiedlich: Während der Sommer beinahe niederschlagsfrei ist, müssen Urlauber vor allem im späten Herbst und Winter mit vermehrten und mitunter sehr starken Schauern rechnen. Ein Regenschirm sollte dann im Reisegepäck nicht fehlen.

Im Allgemeinen gilt das Eiland dank seiner auch in den Wintermonaten gemäßigten klimatischen Bedingungen als ganzjähriges Reiseziel, jedoch spürt man auch hier deutlich die unterschiedlichen Jahreszeiten. Badeurlauber kommen vor allem in den Sommermonaten zwischen Juli und September auf ihre Kosten, wenn nicht nur die Lufttemperaturen angenehm warm sind und die Sonne zwischen 10 und 12 Stunden pro Tag von einem strahlend blauen, wolkenfreien Himmel scheint, sondern sich auch die Temperaturen des Mittelmeers auf durchschnittlich 23 bis 26 Grad Celsius aufgewärmt haben. Weitläufige, feinsandige Goldstrände und malerische, versteckte Buchten laden dann zum Sonnenbaden, Schwimmen, Relaxen und jeder erdenklichen Form des Wassersports ein.

Kulturreisende sowie Aktivurlauber bevorzugen hingegen in der Regel die weniger heißen Monate April, Mai, Juni und Oktober, wenn die Luft besonders klar und sauber ist. Dank der gehäuften winterlichen Niederschläge überzieht im Frühling ein bunter Blumenteppich sowie eine vergleichsweise üppige Vegetation die Insel, so dass diese Zeit besonders Naturfreunde anzieht. Anfang des Jahres wartet das Eiland allerdings mit einem ganz besonderen natürlichen Schauspiel auf: Ebenso wie auf der großen Nachbarin Mallorca blühen auch auf Menorca für rund sechs Wochen unzählige Mandelbäume und zaubern mit ihren weißen und rosafarbenen Blüten einen herrlichen Duft.

Klima und Wetter auf Menorca im Überblick