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Klima und Wetter auf Zypern

Zypern, gelegen im östlichen Mittelmeer, erfreut sich bei Urlaubern stetig steigender Beliebtheit. Das ist nicht nur auf die atemberaubenden Postkartenstrände und versteckten Buchten, die vielfältige Landschaft und Kultur sowie das breit gefächerte Sport-, Unterhaltungs- und Freizeitprogramm zurückzuführen, sondern nicht zuletzt auch auf die angenehm milden klimatischen Bedingungen, die hier vorherrschen. Dank des warmen Wetters und überzeugenden 340 Sonnentagen pro Jahr stellt Zypern ein populäres ganzjähriges Reiseziel dar.

Die mit einer Fläche von rund 9.200 Quadratkilometern nach Sizilien und Sardinien drittgrößte Insel des Mittelmeers ist durch ein mediterranes Klima mit einer deutlichen kontinentalen Ausprägung gekennzeichnet. Durch seine Lage weit im Süden des Mittelmeers zwischen den Küsten der Türkei, Syriens und Ägyptens weist das Eiland im Durchschnitt deutlich höhere Lufttemperaturen auf als der nördlichere Mittelmeerraum. Während der langen Sommermonate knackt das Thermometer bei bis zu 13 Sonnenstunden pro Tag beinahe täglich die 30 Grad und vor allem im Hochsommer nicht selten auch die 40 Grad-Marke, während die heißen Wüstenwinde von der levantinischen Küste zusätzliche Hitze bringen. Insbesondere im Landesinneren werden bisweilen drückende Temperaturen von rund 47 Grad verzeichnet. Und auch im Winter liegen die Tagestemperaturen noch immer bei milden 17 bis 24 Grad Celsius. Den kältesten Monat stellt der Januar dar, aber selbst dann sind Höchsttemperaturen von 20 Grad und bis zu 8 Stunden Sonnenschein am Tag keine Ausnahme.

Auch die Wassertemperaturen in den zypriotischen Küstengewässern sind höher als in allen anderen mediterranen Regionen. Zwischen April und November werden Werte von 20 bis 27 Grad gemessen, so dass Badenixen und Wassersportler in dieser Zeit voll auf ihre Kosten kommen. Mit ein wenig Glück können Wasserratten sogar im Dezember noch ihrem Hobby frönen, denn selbst dann werden im Durchschnitt noch 19 Grad Celsius gemessen. Die „kältesten“ Wassertemperaturen von nur noch etwa 17 Grad liegen im Januar und Februar vor.

Das Land ist durch einen chronischen Wassermangel geprägt. Von den durchschnittlich 480 Millimetern Niederschlag, die hier pro Jahr fallen, wird ein großer Teil im zypriotischen Winter zwischen Dezember und April verzeichnet. Im Hochsommer liegt die Niederschlagsmenge praktisch bei Null, während zwischen November und Februar zwischen 5 und 10 Regentage gemessen werden. In Höhenlagen ab 1.500 Meter kann es mitunter auch zu Schneefällen kommen und auch im flacheren Land ist nächtlicher Frost nicht auszuschließen.

Während Badeurlauber die Insel vor allem im heißen zypriotischen Sommer besuchen, kommen aktive Reisende und Naturfreunde vor allem im Frühling und Herbst, aber auch im Winter hierher. Die kühlen und niederschlagsreicheren Monate zeichnen sich durch eine üppig grüne, blühende Vegetation aus, während in der hochsommerlichen Hitze und Trockenheit bis hin zu den ersten Regenschauern des Herbstes eher Gelb- und Ockertöne die Landschaft prägen.