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Das antike Theater aus der Zeit des kaiserlichen Roms mit der 37 Meter hohen Bühnenfassade bildet die prächtige Kulisse der „Chorégies d’Orange“. Es ist das älteste Opernfestival Frankreichs, das in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen feiert. Die Akustik der hohen Mauer begeistert Opern- und Klassikliebhaber aus der ganzen Welt. Für die Jubiläumsausgabe im kommenden Sommer hat der neue künstlerische Leiter, Jean-Louis Grinda, ein Programm mit unveröffentlichten Werken, Überraschungen und berühmten Künstlern geplant. Zu den Höhepunkten zählen Rossinis Oper Wilhelm Tell, die zum ersten Mal in Orange aufgeführt wird. Ebenso Mozarts Don Giovanni in einer Inszenierung von Davide Livermore, Mahlers 8. Symphonie, „des milles“, aufgeführt von Frankreichs Staatsorchester, dem philharmonischen Orchester und dem Erwachsenen- und Kinderchor von Radio France. In einer spanischen Nacht tritt Tenor Placido Domingo in Begleitung des philharmonischen Orchesters Monte Carlo auf. Anna Netrebko und Yusif Eyvazov geben bei einer Gala im „Theâtre Antique“ berühmte Arien und italienische Opernduette zum Besten. Schließlich wird der Pionier des Technos, Jeff Mills, das antike Bauwerk zu neuem Leben erwecken, indem er am 11. Juli mit dem Regionalorchester von Avignon-Provence auftritt.