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Ein Besuch im Big Apple lohnt sich nicht nur wegen der günstigen Shoppingangebote. Auch die Kulturszene ist einen Blick wert. Anfang April werden beim „Tribeca Film Festival“ die besten Leistungen aus der Filmindustrie gewürdigt. Das Festival findet vom 22. April bis 3. Mai 2009 statt.

Das Tribeca Film Festival wurde 2001 von Robert De Niro, Jane Rosenthal und Craig Hatkoff ins Leben gerufen. Kurz nach den Anschlägen des 11. September gegründet, sollte es dem gebeutelten Süden der Stadt wieder auf die Beine helfen. Seinen Namen erhielt das Fest von dem gleichnamigen Stadtteil TriBeCa in der Nähe des ehemaligen World Trade Center. Es soll der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung von Lower Manhatten dienen. Die Förderung junger, talentierter Filmemacher ist ebenfalls ein Aspekt des Events, hier können sie ihre Werke einem breiten Publikum vorstellen und natürlich gehört auch die Festigung als Filmmetropole mit dazu.

Bereits seit acht Jahren stellen ausgesuchte Filmkünstler ihre neuesten Werke zur Schau und hoffen auf eine der begehrten Auszeichnungen des Festivals. Dieses Jahr werden rund 85 Spiel- und 46 Kurzfilme der unterschiedlichsten Genres präsentiert. Viele der Filme sind Welt-Premieren, den Anfang macht am 22. April der neue Woody Allen-Film „Whatever Works“ eine Komödie mit Evan Rachel Wood. Dass gerade dieser Streifen für den Beginn des exklusiven Festivals gewählt wurde, hängt wahrscheinlich mit dem Filmschauplatz zusammen- New York City. Aber es starten nicht nur amerikanische Talente, auch deutsche Produktionen werden vorgestellt. Der Film „Queen to Play“ (Joueuse), eine deutsch-französische Co-Produktion, in der unter anderem Kevin Kline mitspielt ist in der Kategorie „World Narrative Feature“ nominiert. Eine weitere deutsche Produktion ist der Film „Here and There“ (Tamo i ovde), der in gemeinsam mit den USA und Serbien entstanden ist.