In asiatischen Ländern spielen mysteriöse Gegebenheiten wie Dämonen, Glauben und Zauberei eine weitaus bedeutendere Rolle wie in Europa. An einem Flughafen in Bangkok wurde dies nun wieder deutlich: am Suvarnabhumi-Airport wurden die Passagiere, seit der Eröffnung vor drei Jahren, von zwölf riesigen Dämonenstatuen begrüßt. Sechs Meter misst jede dieser Figuren und in den vergangenen Jahren gingen bei der Flughafendirektion zahlreiche Beschwerden über Statuen ein, da diese, nach Ansicht einiger Mitarbeiter, für ihr Unglück und die Pleitenserie des Flughafens verantwortlich waren. Ein weiterer Grund für die Umsiedlung von der Ankunfts- in die Abflughalle, war die ungünstige Positionierung der Figuren, die einigen Läden das Geschäft verdarben. Der Suvarnabhumi-Flughafen steht aber nicht das erste Mal in den Schlagzeilen: so kam es im Zusammenhang mit dem Airport schon zu Korruptionsskandalen, Bauproblemen, Versuchen die Regierung zu stürzen und massiver Kritik an den Service- und Hygieneeinrichtungen. Die erste der riesigen Dämonenstatuen wurde bereits im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in die Abflugshalle transportiert. Ob die Verlagerung der „Flughafenwächter“ sich wirklich positiv auf den skandalträchtigen Airport auswirkt bleibt abzuwarten…

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