Sie ist Tradition, die Kirmes in Düsseldorf. Seit über 690 Jahren richtet der Schützenverein St. Sebastianus das Volksfest zu Ehren seines Namensvetters aus. Über eine Woche wird an Buden und Karussells, bei Umzügen und Feuerwerk gefeiert. Mit über 4,5 Millionen Besuchern ist die Kirmes die größte ihrer Art am Rhein und stellt sogar das legendäre Münchener Oktoberfest bei den täglichen Besuchern in den Schatten -nächstes Wochenende ist es wieder soweit.

Mit dem Abmarsch der über 3000 uniformierten Schützen zum Rathaus beginnt die Kirmes am Samstag, 18. Juli. Hauptplatz des Geschehens ist die Oberkasseler Rheinwiese, auf der sich auf 165 000 Quadratmetern das Festgeschehen entfaltet. Schausteller aus dem In- und Ausland präsentieren sowohl nostalgische Karussells, als auch neueste, rasante Fahrgeschäfte. In den Zelten spielen Kapellen zum Tanz auf und an den Buden gibt es Delikatessen von der heimischen Wurst bis Fernost.

Der Montag der Kirmes ist nach altem Kirmesbrauch traditionell den Schwulen und Lesben, Bisexuellen und Transvestiten vorbehalten, die die Festwiese am „Pink Monday“ noch schriller und bunter erscheinen lassen. Höhepunkt der größten Kirmes am Rhein ist das Höhenfeuerwerk am letzten Veranstaltungssonntag. Ab 22.30 Uhr donnert und strahlt es über der Modemetropole. Einen besonderen Ausblick auf den stimmungsvollen Abschluss des Volksfestes genießt man von einem der Flussschiffe, die bei Spezialtouren zum Feuerwerk mitten im Strom halten.

Weitere Informationen zum Kirmesprogramm unter www.duesseldorf-kirmes.de.