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Spätestens seitdem Kinoerfolg „Die Reise der Pinguine“ erfreuen sie sich auch in Deutschland großer Beliebtheit und gehören zu den Hauptattraktionen eines jeden Zoos. Auch bei den kleinen Zoobesuchern sind seit ihrem erfrischenden Auftritt in „Madagaskar“ mächtig angesagt. Das Drama was sich derzeit an den Küsten Brasiliens abspielt wird allerdings nicht nur aus Kinderaugen mit großer Sorge betrachtet: in Sao Paulo, in der Nähe der Küstenstädte Peruibe, Praia Grande und Itanhaem, wurden über 500 tote Pinguine entdeckt.

Der Grund für den Massentod ist bei den Pinguinen ebenso unklar, wie das Schicksal von einigen Seevögeln, fünf Delfinen und drei Riesenschildkröten, die ebenfalls in den genannten Strandabschnitten entdeckt wurden. Wissenschaftler, Naturschützer und Biologen schließen Umweltverschmutzung und Ölkatastrophe als Hintergrund für das Massensterben aus. Eigenartiger Weise war der Magen der Pinguine leer: Forscher vermuten deshalb, dass die Pinguine bei ihrer jährlichen Wanderung von der argentinischen Region Patagonien bis an die brasilianische Küste, vom Weg abgekommen und verhungert sind.