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Kölner Dom: längere Öffnungszeiten für die Sommermonate angekündigt

Der Kölner Dom, offiziell die Hohe Domkirche St. Peter und Maria, hat sich mit rund sechs Millionen Besuchern pro Jahr als größte Touristenattraktion Deutschlands durchgesetzt. Besonders das mit zahllosen Lichtern illuminierte Gotteshaus bei Nacht gilt bei Urlaubern aus aller Welt als beliebtes Fotomotiv.

Nun können sich Gläubige und Architekturfans auch von Innen an der besonderen spätabendlichen Beleuchtung des sakralen Bauwerks am Rhein erfreuen: Hatten zahlreiche Besucher sich bisher beklagt, um punkt 20 Uhr vor die gotischen Türen der Kathedrale gesetzt zu werden, können sie sie ab dem 15. Juni abends zwei Stunden länger besichtigen. Zumindest bis Oktober steht das mit seinen beiden 157 Meter hohen Türmen dritthöchste Kirchengebäude der Welt also von sechs bis 22 Uhr offen.

Domprobst Norbert Feldhoff gibt als Anlass für die Neuerungen den veränderten Lebenswandel der Menschen an – heute würden weit mehr Unternehmungen in den Abendstunden durchgeführt als früher.

Aufgrund der verlängerten Öffnungszeiten müssen zwei zusätzliche Domschweizer, die Wächter der als UNESCO-Weltkulturerbe deklarierten Kathedrale, eingestellt werden. Das verursacht außerplanmäßige Extrakosten von 20.000 Euro jährlich.