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Nur wenige Tage, nachdem Ryanair-Chef Michael O’Leary verlauten ließ, dass die irische Billigfluggesellschaft ernsthaft in Erwägung ziehe, Münzautomaten für die Toilettenbenutzung an Bord einzurichten, werden nun bereits neue kreative Ideen gesucht, um die Fluggäste gehörig zur Kasse zu bitten. Und die Passagiere sollen dabei helfen: die Airline hat alle Flugreisenden aufgefordert, ihre fantasievollsten und verrücktesten Eingebungen für die nächste Gebühr einzureichen. Dem Sieger des europaweiten Wettbewerbes um die genialste Sparmaßnahme winken 1.000 Euro in bar.

Ryanair ist ständig auf der Suche nach zusätzlichen Umsätzen. Nachdem nach Zuschlägen für Platzauswahl, Gepäck, das Bezahlen mit der Kreditkarte und Snacks nun auch eine Toilettengebühr zu erheben aufs Tapet gebracht wurde, erhielt die Fluggesellschaft bereits zahllose weitere Vorschläge für mögliche Zusatzkosten.

Zu den originellsten Ideen findiger Passagiere gehören z. B. ein Zuschlag für die Benutzung von Toilettenpapier (vorzugsweise mit dem Konterfei von Michael O’Leary bedruckt), 1 Euro Gebühr für die Benutzung der Sauerstoffmasken, 2,50 Euro, um die Karten mit den Sicherheitshinweisen lesen zu dürfen, 25 Euro für die Nutzung des Notausgangs und 50 Euro, um die Flugbegleiterinnen im Bikini zu sehen. Weitere geistreiche Vorschläge können noch bis zum 30. März unter www.ryanair.de vorgebracht werden. Die Gewinner-Idee wird schließlich umgesetzt.