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Das wirklich gute Ideen nicht immer in den Chefetagen entstehen, beweist derzeit der Einfall einer Praktikantin des Fremdenverkehrsamtes Friebourg: in der Schweizer Stadt haben Touristen neuerdings die Möglichkeit die Sehenswürdigkeiten im Rahmen eines Stadtgolf-Parcours zu erkunden. 18 Löcher hat der abwechslungsreiche Kurs und bietet eine gelungene Alternative zur altbekannten Stadterkundung. Friebourg wird nur im franzischen Teil der Schweiz so genannt, allgemein verwendet man gerne den Zusatz Freiburg im Üechtland, wohl auch um Verwechslungen mit der gleichnamigen Stadt im Breisgau vorzubeugen.

Da die Stadt rund 580 Meter über dem Meeresspiegel liegt, geht es im Rahmen der Stadterkundung mit dem Schläger oftmals bergauf und stellt sowohl Profis als auch Anfänger vor eine gewisse Herausforderung. Da die Saane die Stadt in einen Unter- und Oberteil trennt, ist das Golfspiel auch zeitlich anspruchsvoll: ca. 4 Stunden dauert die Tour, rund um Altstadt, Seilbahn und Museum. Gespielt wird übrigens mit einem sogenannten Swin-Golf-Schläger, den seine drei Schlagflächen kennzeichnen, sowie einem farbigen Gummiball, der sich aber in Härte und Größe von den Profibällen unterscheidet.