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Einer der bekanntesten Unternehmer in der Flugbranche macht mal wieder von sich reden: Sir Richard Branson ist Milliardär und Gründer des Virgin-Imperiums, dem auch die Fluggesellschaft Virgin Atlantic angehört. Für diese wird der Chef höchstpersönlich am ersten Mai 2011 einen Tag in die Rolle einer Stewardess schlüpfen und die Gäste bedienen. Der ungewöhnliche Rollenwechsel basiert auf einer verlorenen Formel-Eins-Wette gegen AirAsia-Gründer Tony Fernandes und kommt einem wohltätigen Zweck zur Gute, denn die Passagiere, die ein Ticket für 5100 Euro für den Flug von London Stansted nach Kuala Lumpur gekauft haben, können eine Bein-Rasur für Branson ersteigern. Der Sieger darf dann selbst Hand anlegen, jedoch beläuft sich der Einstiegspreis auf rund 456.000 Euro.

Abenteurer Branson hat allerdings noch andere Projekte vor Augen: gemeinsam mit dem Unternehmer Chris Welsh unterstützt Branson den Bau eines sechs Meter langen Mini-U-Bootes für eine Person, mit dem es möglich sein soll bis in 11.000 Meter Tiefe des Meeres vorzudringen. Den Tiefenrekord hält bisher der Forscher Jacques Piccard, der mit dem U-Boot Trieste 1960 im Marianengraben bis auf 10.916 Meter hinab tauchte.