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	<title>sprachen Archive - Reisen-Experten</title>
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	<description>Der etwas andere Reiseführer</description>
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		<title>Te Reo Māori &#8211; Sprachkultur der Ureinwohner Neuseelands</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2018 10:01:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturerbe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ausgefallen und exotisch: Te Reo Māori ist definitiv etwas für Individualisten. Lange Zeit vernachlässigt, beherrschen nur noch wenige Neuseeländer die Sprache mit den rollenden, gurgelnden Lauten. Doch trotzdem – oder gerade deshalb – liegt Te Reo Māori derzeit im Trend und die Kultur der Ureinwohner Neuseelands ist präsenter als je zuvor. Nicht zuletzt dank des [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ausgefallen und exotisch: Te Reo Māori ist definitiv etwas für Individualisten. Lange Zeit vernachlässigt, beherrschen nur noch wenige Neuseeländer die Sprache mit den rollenden, gurgelnden Lauten.<span id="more-27540"></span> Doch trotzdem – oder gerade deshalb – liegt Te Reo Māori derzeit im Trend und die Kultur der Ureinwohner Neuseelands ist präsenter als je zuvor. Nicht zuletzt dank des Einsatzes von Premierministerin Jacinda Ardern, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Land zu seinen Wurzeln zurück zu führen.</p>
<p>Allem voran steht die Māori Language Week, bei der sich auch dieses Jahr – vom 10. bis 16. September 2018 – alles rund um die vergessene Sprache dreht. So werden Neuseeländer dazu ermutigt, Te Reo in den Alltag einzubauen, sei es beim Kia Ora (Gruß) oder dem Bestellen des morgendlichen Kawhe (Kaffee). Parallel finden die Māori Music Awards, Workshops, Lesungen und Konzerte statt – ein kulturelles Potpourri, das mitreißt.</p>
<p>Te Reo Māori ist heute allgegenwärtig: Viele Straßen und Gebäude sind auf zwei Sprachen ausgeschildert; Städte, Berge und Flüsse tragen indigene Namen und die traditionelle Māori-Küche wird in den angesagtesten Fusion-Restaurants des Landes serviert. Verbundenheit zu seinen Mitmenschen (Whanaungatanga), Verbundenheit zur Natur (Kaitiakitanga) und bedingungslose Gastfreundschaft (Manaakitanga) sind die drei Säulen der traditionellen Kultur Neuseelands – offen, ehrlich und großmütig. Beispielhaft dafür steht der warme Gruß Kia Ora: Mit den zwei kleinen Worten grüßt man nicht nur den Gegenüber, sondern zollt ihm und seinen Ahnen Respekt, zeigt Dankbarkeit für die Begegnung und äußert Zuneigung und Verbundenheit.</p>
<p><strong>Auf den Geschmack gekommen?</strong><br />
In Neuseeland nimmt jeder, der kann, an einem der kostenlosen Te Reo Kurse teil, die wie die Pilze aus dem Boden sprießen. Angefangen von Schulkursen, bis hin zum Fish and Chips Restaurant „Fush“ in Christchurch, das letztes Jahr nach dem Angebot eines Te Reo Kurses von 600 Menschen überrannt wurde. Die neuseeländische Massey University bietet nun mit Toro Mai Online-Kurse an. Bislang gab es mehr als 9.000 Anmeldungen aus 57 Ländern – alleine 16 davon aus Deutschland (http://www.massey.ac.nz/massey/international/where-can-i-study/study-online/toromai/toromai_home.cfm)</p>
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		<title>Färöer Inseln: eigene Version von Google Translate</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2017 10:43:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Färöer Inseln]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>David gegen Goliath – die kleine Inselgruppe der Färöer fordert Google erneut heraus. Nachdem die Touristenzahlen dank der „Sheep View“- Kampagne 2016 steigen, stehen die Färöer nun vor einem neuen Problem: Niemand kann ihre Sprache für Gäste übersetzen. Schließlich sprechen nur 80.000 Menschen weltweit färöisch und Google Translate führt die vom altnordischen abstammende, bedrohte Sprache [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>David gegen Goliath – die kleine Inselgruppe der Färöer fordert Google erneut heraus. Nachdem die Touristenzahlen dank der „Sheep View“- Kampagne 2016 steigen, stehen die Färöer nun vor einem neuen Problem: Niemand kann ihre Sprache für Gäste übersetzen.<span id="more-23658"></span> Schließlich sprechen nur 80.000 Menschen weltweit färöisch und Google Translate führt die vom altnordischen abstammende, bedrohte Sprache nicht. Die Färinger nehmen die Sache selbst in die Hand und kreieren ihre eigene Version von Google Translate – „Faroe Island Translate“ – per Live-Video, online und mit freiwilligen Helfern.</p>
<p>18 Vulkaninseln im Nordatlantik. Eine raue aber freundliche Natur, eine kleine Gemeinschaft von 50.000 Menschen – und 80.000 Schafen. „Hvar ber til at síggja lunda?”– oder “Wo kann ich die Papageientaucher sehen?” So könnte bald der Beginn eines interessanten Gespräches zwischen einem Färöer-Besucher und einem Färinger aussehen.</p>
<p>Nachdem die Färinger und ihre Schafe mit „Google Sheep View“ 2016 dafür sorgten, dass die Färöer Inseln endlich auch auf Google Street View für interessierte Reisende erlebbar sind, stieg das Interesse an den abgelegenen Inseln mit der atemberaubenden Landschaft deutlich an. Natürlich wollen die Gäste auch ein Gespräch mit den Einheimischen führen – „Guten Morgen!“, „Magst Du einen Kaffee mit mir trinken?“ oder „Welches ist das beste Bier auf den Färöern?“ tragen schließlich zum interkulturellen Austausch bei.</p>
<p>Da aber Google Translate nicht beim Übersetzen hilft, helfen sich die Färinger einfach selbst und kreieren ihr eigene Version von Google Translate: „Faroe Island Translate“. Wer ein Wort oder einen Satz ins Färöische übersetzen will, gibt ihn einfach auf der Website www.faroeislandstranslate.com ein und ein Färinger übersetzt den Satz – persönlich per Videobotschaft.</p>
<p>Levi Hanssen von Visit Faroe Islands ist einer der Initiatoren des Projektes: „Wir haben eine wunderschöne Sprache und die möchten wir mit unseren Besuchern teilen.“ Zwar sprechen die Färinger meist gut Englisch, so Hanssen, aber „um ein Gefühl für eine fremde Kultur zu bekommen, ist es immer von Vorteil, ein paar Worte in der lokalen Sprache sagen zu können. Viele Touristen sind enttäuscht, wenn sie feststellen, dass Sie nicht ein paar einfache Worte per Google Translate übersetzen können. Wir wollen unseren Gästen helfen, und so hat sich eine Gruppe Färinger zusammengetan und Faroe Islands Translate ins Leben gerufen.“</p>
<p>Im vergangen Jahr konnten die Färöer Inseln Google Street View überzeugen, die Inseln zu kartieren. Dieses Jahr hoffen die Färinger den Internet-Giganten Google wieder überzeugen zu können, den kleinen Inseln eine Chance zu geben. Sogar Minister Präsident Aksel V. Johannesen hat bereits einen offenen Brief an Google geschrieben, mit der Bitte, Färöisch als Sprache in Google Translate aufzunehmen.</p>
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