Auf dem Weg Warnemünde als erstes Thalasso-Seebad Deutschlands auszuweisen, ist die Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde einen Schritt weiter: Seit April 2019 stehen Gästen vier Thalasso-Kurwege unterschiedlicher Längen und Schwierigkeitsstufen auf Sand- und Waldböden in Warnemünde und Diedrichshagen offen, sechs weitere im Gebiet zwischen dem Ortsteil Hohe Düne und dem Ostseebad Markgrafenheide sind bis zum Herbst geplant. Die Ausweisung der Wege erfolgte mit Bezug auf ein Gutachten von Prof. Angela Schuh, die an der Ludwig-Maximilians-Universität in München das Fachgebiet Medizinische Klimatologie leitet. „Entsprechend der größer werdenden Nachfrage und unserer Ausrichtung hin zum Gesundheitstourismus wächst seit Jahren auch das Angebot medizinisch-therapeutischer Kompetenzen. Daher ergänzen wir die jetzigen Angebote ab sofort mit vier ausgewiesenen Thalasso-Kurwegen in Warnemünde und Diedrichshagen, womit wir uns weiter als attraktive Gesundheits- und Wellnessdestination am Markt positionieren“, sagte Matthias Fromm, Tourismusdirektor von Rostock und Warnemünde. Die Wege sollen sich durch den Aufenthalt am Meer in Verbindung mit der reizvollen Küstenlandschaft positiv auf das Wohlbefinden der Gäste auswirken und den Stoffwechsel optimal beeinflussen.

Flankierend zu der Ausweisung der Thalasso-Kurwege werden gesundheitstouristische Angebote und Vorzüge des Seebades in einer Broschüre mit dem Titel „Thalasso im Seebad Warnemünde“ sowie auf der Internetseite der Hanse- und Universitätsstadt Rostock unter www.rostock.de präsentiert. Zudem können sich Gäste im Flyer „Thalasso-Kurwege“ oder auf den Übersichtstafeln an den jeweiligen Startpunkten einen Überblick über die neuen Wege verschaffen.

Schon jetzt nutzen zahlreiche Gastgeber das Meerwasser und das gesundheitsfördernde Klima in und um das Seebad für ihre Angebote. So werden etwa im Hotel Neptun Thalasso-Therapien angeboten, im aja-Resort baden Gäste im Meerwasser und am AOK Active Beach können Gäste aus einer Palette an Sportangeboten wählen. (TVMV)