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Schlafsofa statt Hotelbett. Bei Fremden auf der Couch übernachten? Klingt komisch, machen aber bereits eine Millionen Touristen jährlich. Das Prinzip des so genannten „Couchsurfens“ ist das Tauschen kostenloser Schlafgelegenheiten. Auf der ganzen Welt bieten zahlreiche Privathaushalte ein Nachtlager für Couchsurfer an. Diese neue Form des Rundreisens verschafft nicht nur die Möglichkeit umsonst zu Übernachten, sondern auch Land und Leute hautnah kennenzulernen.

Preiswert und unkompliziert
In Zeiten wo Geld knapp ist und persönliche Beziehungen nur noch übers Internet gepflegt werden, bietet „Couchsurfen“ eine bezahlbare Alternative zum anonymen Hotelurlaub. Reisende übernachten in WGs, Familienhäusern oder Lauben- die einzige Bedingung ist die Anmeldung bei www.couchsurfing.org. Hier nehmen die Bettbieter Anfragen von Übernachtungssuchenden entgegen. In einem persönlichen Profil werden eigene Interessen dargestellt. So können Sofa-Bewerber beurteilen, ob sie ähnliche Vorlieben haben und den Kontakt direkt herstellen. Das Ganze ist unkompliziert und unverbindlich. Als Gegenleistung für einen Schlafplatz, werden weltweite Übernachtungen angeboten. Wer bei der Sofagemeinschaft mitmacht, kann sich Gäste einladen und ist selbst in aller Welt willkommen.

Natürlich ist es aufregend, bei völlig Fremden zu übernachten oder die eigene Schlafcouch, zum Beispiel einem Pärchen aus Usbekistan, an zu bieten. Doch die eigene Sicherheit ist ebenfalls wichtig, durch die Anmeldung auf der Webseite der Couchsurfer wird sichergestellt, dass alle Mitglieder namentlich bekannt sind. Ebenfalls wichtig ist die Bewertung der Gastgeber nach dem Urlaubstrip, geschildert werden persönliche Erfahrungen beim Gastgeber und im Reiseland.

Jeder Trip verspricht ein tolles Abenteuer, mit hautnahen Erlebnissen einer anderen Kultur und Menschen die einen gerne den Reiseort zeigen- und das ganz günstig auf dem Sofa.