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Google stellt neues „Google Earth 5.0“ vor – Virtuelle Zeitreisen, Meeres- und Weltraumbesuche möglich

Die Weltmeere: sie bedecken rund zwei Drittel der Erdoberfläche und gehören doch zu den am wenigsten erforschten Gebieten unseres Planeten. Trotzdem oder gerade deshalb üben sie auf die Menschen eine ungeheure Faszination aus. Das hat auch google erkannt und bietet seinen Nutzern mit der, gestern vorgestellten, neuen Google-Earth-Version 5.0 erstmals Einblicke unterhalb der Wasseroberfläche.

Den Zug eines Wals oder weißen Hais nachvollziehen, das Great Barrier Reef mit den Augen eines Tauchers erkunden oder erstmals faszinierende Aufnahmen aus der Hand Jacques Cousteaus aus den 70er Jahren sehen. Die neue Welt der Ozeane auf Google Earth 5.0 präsentiert sich als Konklumerat diverser Medien, von Fotos über GPS-Daten bis hin zu Videos und lädt somit auf eine spannende Entdeckungsreise des blauen Planeten ein. Erstmals hat google, laut eigenen Aussagen, dabei jedoch nicht nur die Unterhaltung der Besucher im Sinn, sondern will durch die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Instanzen auch Fakten vermitteln und Verständnis erzeugen. So wurde die Ozean-Einheit des neuen Angebots u.a. gemeinschaftlich mit einer Ozeanographien der National Geographic Society entwickelt.

Doch das neue Google Earth 5.0 entführt seine Nutzer nicht nur in das Blau der Meere, sondern auch in die Weiten des Alls. Neben dem Mond kann mittels des Programms mittlerweile auch der Mars besucht werden. Auf der Oberfläche des roten Planeten wurden an verschiedenen Punkten original NASA-Aufnahmen unseres Nachbar-Himmelskörpers eingebaut.

Auch wer in heimischen Gefilden, sprich auf der Erdoberfläche bleiben möchte, findet in der neusten Version des Sattelitenprogramms zusätzliche Features. So können virtuelle Zeitreisen unternommen und Entwicklungsprozesse an speziellen Orten mittels historischer Luftaufnahmen nachvollzogen werden, wie etwa das Abschmelzen von Gletschern oder der Bau von Fußballstadien in Deutschland im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2006. Per GPS-Tracking können User zudem noch einfacher ihre Reiserouten, Jogging-Strecken oder Wanderwege in die Software einbinden und mit anderen Google-Earth-Nutzern teilen.

Voraussetzungen dafür, dass man all diese Neuerungen auch in vollem Umfang genießen kann, sind allerdings ein einigermaßen aktueller Rechner und natürlich eine schnelle DSL-Verbindung, denn Google Earth lädt alle eingebundenen Medien aus dem Netz.