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Einen völlig neuen Blickwinkel auf die Stätten des UNESCO-Welterbes ergibt sich aus dem All. Aus Luft und Ferne aufgenommen, werden Details über Zustand und Schutz der außergewöhnlichen Natur- und Kulturdenkmäler sichtbar, zeigt sich der Fingerabdruck, den der Mensch -im Positiven, wie im Negativen- auf der Erde hinterlassen hat. Dreißig Satellitenaufnahmen, die für die UNESCO vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt aufgenommen wurden, können jetzt im Großformat am Hauptgebäude der UNESCO in Paris bewundert werden.

In 700 Kilometer Höhe umkreist der Satellit „TerraSAR-X“ die Erde und liefert präzise Bilder von Küsten und Gewässern, der Abholzung des Regenwaldes oder dokumentiert die Klimaveränderung. Daten, die auch der UNESCO weiterhelfen, den optimalen Schutz der Welterbestätten in den Kategorien Kultur und Natur sicher zustellen. Anhand der Aufnahmen lässt sich beispielsweise erkennen, ob Kriterien, wie Pufferzonen rund um die Stätten, die im UNESCO-Übereinkommen vereinbart sind, eingehalten werden.

Die Ausstellung „What a Sight – Space Looking Out for World Heritage“ zeigt im „Internationalen Jahr der Astronomie“ aber auch ganz einfach die Schönheit unseres Planeten, seine Farbenfreude und die große Leistung real gewordener menschlicher Visionen. Unter den 30 Motiven finden sich die Pyramiden von Gizeh, die Ruinenstadt Chan Chan in Peru aber auch die Everglades oder der Mount Kenya. Die Zusammenstellung verschiedener Aufnahmen ermöglicht es zudem, z.B. eine Inselkette wie Hawaii dreidimensional darzustellen. Zu sehen sind die XXL-Bilder noch bis zum 7. Mai an der Außenfassade des UNESCO-Gebäudes in Paris.