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Klima und Wetter in Tunesien

Die große touristische Erfolgsgeschichte Tunesiens, die in den 1970er Jahren einsetzte und bis heute kein Ende findet, ist vor allem den zahllosen schneeweißen Sandstränden, den serviceorientierten Urlaubsanlagen, den architektonischen und historischen Sehenswürdigkeiten, der vielfältigen Landschaft und nicht zuletzt den angenehm milden klimatischen Bedingungen zu verdanken. Aufgrund ihrer Größe von rund 163.000 Quadratkilometern weisen die verschiedenen tunesische Landesteile jedoch deutliche klimatische Unterschiede auf. Vor allem mediterranes und arides Klima stoßen in der durch mehrere Klimazonen geprägten Landschaft des großen nordafrikanischen Staates aufeinander.

Von Norden nach Süden werden die Niederschläge geringer, während sie von Osten in Richtung Westen leicht ansteigen. So lässt sich zwischen der sommertrockenen und winterfeuchten Nordregion, dem ausgeglichenen Klima an der Mittelmeerküste, der durch wechselhaftes Wetter gekennzeichneten zentraltunesischen Steppe mit geringen Niederschlägen, kühlen Wintern und heißen Sommern sowie dem heißen und trockenen Wüstenklima mit sehr unregelmäßigen Niederschlägen südlich der Schotts unterscheiden. Der Saharawind Schirokko, der von den Einheimischen als Chehili bezeichnet wird, kann dem ganzen Land mitunter drückende Hitze bringen.

Im nördlichen Landesteil, eines der beliebtesten Reiseziele, zeigt die Nähe zum Mittelmeer einen ausgleichenden Effekt auf die Temperaturen, so dass diese Urlaubsregion durch einen heißen und trockenen Sommer mit Temperaturen bis zu 30 Grad Celsius, einem kurzen Frühling und Herbst sowie vergleichsweise kalten und regnerischen Wintermonaten geprägt ist. Badenixen finden im Hochsommer zwischen Juni und September die optimalen Urlaubsbedingungen. In dieser Zeit hat sich das Meer durchschnittlich auf 20 bis 25 Grad aufgewärmt. Der Übergang vom Winter zum Sommer geschieht sehr schnell und beinahe übergangslos. Je weiter die Entfernung zum Mittelmeer beträgt, desto größer wird der ausgleichende Einfluss durch das kontinentale Klima verdrängt.

Im Winter und im Vorfrühling reisen vor allem Aktivurlauber, die z. B. Wüstentouren oder Kameltrekking unternehmen wollen, nach Tunesien. Die wahrscheinlich beste Zeit für einen Urlaub in Tunesien ist jedoch der Mai, wenn das Thermometer im Durchschnitt auf 20 bis 25 Grad klettert und die Landschaft durch eine grüne Vegetation und ein buntes Blütenmeer geprägt ist. In dieser Zeit können Besucher sich ohne wetterbedingte Schwierigkeiten im ganzen Land aufhalten. Im Juni sowie im September oder Oktober eignet sich das östlichste der Maghreb-Länder ideal für Touristen, die Ausflüge ins Landeszentrum planen.

Klima und Wetter in Tunesien im Überblick