Matara

Das an einer geschwungenen Bucht gelegene Matara ist die südlichste Stadt Sri Lankas. Im ehemaligen Gewürzgarten des Landes wachsen im Hinterland, das vom hier mündenden Niwala Ganga durchzogen wird, Zimtbäume und Zitronellagras zwischen grünen Teeplantagen. Weihnachten 2004 war auch für Matara eine schwarze Zeit. Durch den Tsunami wurden vor allen Dingen die unmittelbar am Strand gelegene Infrastruktur zerstört, viele Hoteliers haben jedoch den Wiederaufbau ihrer Gästehäuser bereits abgeschlossen. Die Altstadt, da etwas abseits gelegen, blieb jedoch von den Wassermengen nahezu verschont.

Größte Sehenswürdigkeit von Matara ist das holländische Fort, das die Kolonialmacht 1763 hier erbaute. Die sternenförmige Anlage wurde 1770 vollendet, wie das monumentale Wappen am Eingangstor verkündet. Im Fort selber findet der Besucher ein kleines Museum, das unter anderem über archäologische Grabungen in Sri Lanka berichtet.

Zwischenzeile