Cerro Copey-Jóvito Villalba Nationalpark

Im Osten der Isla Margarita befindet sich der Cerro Copey-Jóvito Villalba Nationalpark, der seit dem Jahr 1974 geschützt wird. Der malerische Park lockt mit einer einzigartigen und vielfältigen Flora und Fauna. Außerdem entspringt hier der größte Teil der Bäche und Flüsse des karibischen Eilandes.

An den Berghängen gedeihen grüne Tropenbäume, wie etwa der Araguaney, der venezolanische Nationalbaum, der Copey oder der Terpentinbaum, der seinen Namen wegen seines rötlich schimmernden, glatten Stammes trägt. Darüber hinaus können Besucher hier zahllose exotische Vogelarten beobachten, so z. B. den Orangebrusttrupial, den bunt schillernden Rotschwanz-Glanzvogel oder die Trauergrackel von Margarita.

In höheren Lagen wird der Wald als Nebelwald bezeichnet, da er meist in dicke Wolken gehüllt ist, und die Luft ist feuchter als weiter unten. In dieser Umgebung wachsen beispielsweise Farne, Palmen, Lianen, Bromelien und farbenprächtige Orchideen.

Noch weiter oben in Richtung Gipfel werden die Pflanzen aufgrund der oft sehr heftigen Winde großteils nicht mehr als zwei Meter hoch.

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