Allgemeine Infos zu Kenia

Tierherde in der Savanne von Kenia

In Kenia lässt sich eine riesige Vielfalt an Tierarten in freier Wildbahn beobachten. Bilder (4): Magical Kenia

580.000 Quadratkilometer herrlichste Landschaft. Über 50 Nationalparks bieten aufregend abwechslungsreiche Natur, reiche Vegetation oder karge Savanne, Berge und schneeweiße Traumstrände, eine überwältigende Vielfalt an exotischen Tier- und Pflanzenarten und multikulturelle, herzliche Menschen: das ist Kenia. Das in Ostafrika gelegene Land grenzt an Uganda, Tansania, Somalia, Äthiopien, den Sudan und im Osten an den Indischen Ozean. Durch die Lage direkt am Äquator bleibt das Klima ganzjährig konstant, wobei die Temperaturen in den höheren Regionen stark von denen an der Küste abweichen können. In der 1.600 Meter hoch angesiedelten Hauptstadt Nairobi liegen die durchschnittlichen Höchsttemperaturen bei 26 Grad, während in Mombasa das Thermometer gerne auf über 30 Grad ansteigt.

Ob Wüste oder Strand – in Kenia ist alles möglich. Auf spannenden Safaritouren können die wilden Tiere Afrikas hautnah erlebt werden. Bequem in einem Geländewagen durch die Savanne schaukelnd ist auch der 64. Löwe noch genauso aufregend wie der erste, den man im Schatten einer Schirmakazie auf ein Gnu lauernd entdeckt hat.

Auf Safaritouren begegnen einem in Kenia ganze Gnuherden

Auf aufregenden Safaritouren begegnen einem ganze Gnuherden.

Jeder einzelne Nationalpark unterscheidet sich vom nächsten und lohnt einen Besuch. Der artenreiche Tsavo z. B. hat neben den grünen Taita Hills noch rote Erde, Baobabs und die Mzima-Quellen mit ihren zahlreichen Nilpferden anzubieten. Nur 20 Minuten vom Stadtzentrum Nairobis entfernt liegt der weltweit einzige städtische Nationalpark, wo Nashörner, Giraffen und Co. in natürlicher Umgebung vor der Großstadtkulisse beobachtet werden können. Am Lake Nakuru beeindrucken Tausende von rosaroten Flamingos, die alle gleichzeitig zum Rundflug abheben. Der Mount Kenya National Park hingegen fasziniert durch seine einmalige Kombination aus urwüchsigen Berggipfeln und dichten Bambuswäldern, Mooren und Gebiete voller Riesenheide. Der schneebedeckte Gipfel des Kilimanjaro, der majestätisch den Amboseli National Park überragt, vervollständigt das malerische Bild ursprünglicher Schönheit.

Elefanten vor der Kulisse des Kilimanjaro im Amboseli National Park

Elefanten vor der Kulisse des Kilimanjaro im Amboseli National Park.

Im Anschluss daran lässt es sich im Schatten einer Kokospalme am schneeweißen Traumstrand doppelt gut relaxen. Daneben kann man segeln, tauchen, surfen, fischen, golfen oder Ausflüge machen. Besonders geeignet ist dafür die Region südlich von Mombasa, die mit zahlreichen Hotels, Restaurants und Nachtclubs aufwartet.

Aber auch die Kultur kommt in Kenia nicht zu kurz: Historische Stätten, wie etwa die Ruinen von Gedi und Jumba, bunte Märkte und die traditionelle swahilische Küche warten auf Besucher. Die Felsen des Rift Valley, des Ostafrikanischen Grabens, gelten als Wiege der Menschheit, denn hier wurden die ältesten Spuren menschlicher Besiedlungen gefunden.

 

Schneeweiße Strände laden in Kenia zum Relaxen ein

In Kenia kann man an schneeweißen Palmenstränden relaxen.

Die Bandbreite der Unterkünfte reicht von sehr luxuriös bis schlicht oder spartanisch. Jedoch seltsame Geräusche können einen nachts aus jeder Herberge locken, denn die schnaubenden und prustenden Flusspferde im nahen Wasserloch möchte man sich nicht entgehen lassen.

Im Juli/August erwartet die Urlauber ein unvergessliches Schauspiel in der Serengeti: bei der alljährlichen, einzigartigen Tierwanderung in der Masai Mara, fernab jeglicher Zivilisation, folgen ganze Löwen- und Schakalrudel und andere Jäger tausenden Zebras und Antilopen sowie 1,5 Millionen Weißbartgnus. Unter großen Gefahren durchqueren die Tiere den Masai River, um ein fruchtbareres Gebiet und somit ein größeres Futterangebot zu erreichen.

Der „Bazillus Africanus“ wird wohl jeden Kenia-Besucher erwischen, so wie schon Ernest Hemingway oder Karen Blixen. Denn die überwältigende Natur ist hier nicht durch elektrisch geladene Zäune ausgesperrt.
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