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Allgemeine Infos zu Malta

Segelschiff vor Valetta

Ein Segelschiff vor der geschichtsträchtigen Hauptstadt Maltas Valetta. Bild: FVA Malta

Im Herzen des Mittelmeers, siebzig Kilometer vor der Küste Siziliens liegt der maltesische Archipel mit seinen sechs Inseln. Einst waren die Eilande, von denen die drei größten, Malta, Gozo und Comino bewohnt sind, Teil eines prähistorischen Verbindungsweges zwischen Afrika und Europa, der durch den steigenden Meeresspiegel überschwemmt wurde. Malta ist die kulturell und wirtschaftlich bedeutendste Insel der Gruppe und seit der Unabhängigkeit, die 1964 vom britischen Kolonialherren errungen wurde, auch Namensgeber des eigenständigen Staates.

Maltas Geschichte reicht mehr als 7000 Jahre zurück in die Vergangenheit und verdankt ihr Facettenreichtum vor allen Dingen ihrer geostrategischen Lage. In der jüngeren Steinzeit erlebte der Archipel ein goldenes Zeitalter, dessen Zeugen die mysteriösen Megalithtempel von Mnajdra, Hal-Saflieni und Ggantija sind. Später herrschten Phönizier, Karthager und Römer über die Inseln, bevor sie sie im 9. Jahrhundert n. Chr. den Arabern überließen. Aber es waren die Ritter des Johanniterordens, die an das Vermächtnis des heiligen Paulus und der ersten Christen anknüpften und die maltesische Inselgruppe zu einem neuen, bedeutenden Zeitalter führten. Sie etablierten im 17. und 18. Jahrhundert  eine Hochburg europäischer Zivilisation auf Malta.

Der Malteser-Orden war es auch, der zu Beginn des 16. Jahrhunderts die Hauptstadt Valetta gründete. Turmhoch stehen die Mauern dieser eindrucksvollen Festungsstadt gegen das Meer und bewachen die beiden tiefen Naturhäfen. Von den Upper Barraca Gardens, einem Terrassengarten auf der Befestigungsanlage genießt man einen unvergleichlichen Ausblick auf die Hafenanlagen und die benachbarten Städte. Auch innerhalb der Mauern gibt es für Kulturbegeisterte viel zu entdecken. Zwischen den Barockfassaden der Häuser befinden sich das Nationale Archäologische Museum, die St. Johns Co-Kathedrale, ehemals Ordenskirche der Johanniter, und – nicht zu vergessen – der prunkvolle Großmeisterpalast, der das Zentrum der Stadt dominiert. Die mit 7000 Einwohnern kleinste Hauptstadt der EU ist ein lebendiges Freilichtmuseum. Gleiches gilt auch für das mittelalterliche Mdina, die römische Ruinenstadt Rabat und die „Drei Städte“  Vittoriosa, Cospicua und Senegla.

Badebucht auf Malta

Türkisblaues Wasser vor der Sand- und Felsküste Maltas. Bild: FVA Malta

Über eine Millionen Reisende besuchen Malta, das selber nur knappe 400.000 Einwohner zählt, jedes Jahr. Sie sind dabei nicht nur von der bewegten Geschichte der Insel fasziniert, sondern wissen auch die schönen Strände des Eilandes zu schätzen. Zwischen den zerklüfteten Felsen der Nordküste sind an weiten, mit feinem Sand ausgespülten Buchten die größten Ferienorte des Archipels entstanden: St. Pauls Bay, Silema und St. Julians. Auch an der Südküste der Insel gibt es zahlreiche Bademöglichkeiten, hier finden sich vor allen Dingen stille Buchten und ursprüngliche Fischerdörfer. Zwischen beiden Küsten erstreckt sich eine karge Hügellandschaft, die von tief eingeschnittenen Trockentälern durchzogen wird. Trotzdem der maltesische Archipel zu den regenärmsten Gebieten Europas gehört, spielt die Landwirtschaft immer noch eine bedeutende Rolle.

Die Schwesterinseln Maltas Gozo und Comino zeigen ihr eigenes Gesicht. Gozos Charme erschließt sich sofort nach der Ankunft mit der Fähre. Das Leben auf dieser kleinen und ländlichen Insel verläuft gemächlich. Der Rhythmus wird durch die Jahreszeiten, die Fischerei und die Landwirtschaft bestimmt. Im Winter und Frühjahr bedeckt ein dichter Teppich aus blühenden Kräutern und üppiger Flora die Insel. Im Sommer blühen Oleander, Bougainvillae und Geranien. Barockkirchen und alte Bauernhäuser aus Stein sind die typischen Bauten.

Taucher in den Gewässern vor Malta

Vor Gozo liegen einige der besten Tauchplätze des Mittelmeers. Bild: FVA Malta

Besucher können die raue Landschaft und die spektakuläre Küste mit ihren felsigen Buchten und roten Sandstränden erkunden. Und natürlich auch die faszinierende Unterwasserwelt des Archipels, denn Gozo bietet einige der besten Tauchplätze des Mittelmeers mit Sichtweiten von bis zu 30 Metern.

Comino liegt zwischen Malta und Gozo und ist nur 3,5 Quadratkilometer groß. Aufgrund seiner Lage ist es ein Paradies für Schnorchler, Taucher, Windsurfer und Wanderer. Die Blaue Lagune ermöglicht ein sicheres  Baden im türkisblauen Wasser und ist Ziel vieler Tagesausflüge mit dem Boot.

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