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	<title>Fehmarn Archive - Reisen-Experten</title>
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	<description>Der etwas andere Reiseführer</description>
	<lastBuildDate>Sun, 20 Aug 2017 11:53:05 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Supertunnel unter dem Fehmarnbelt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Feb 2011 21:47:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Fehmarn]]></category>
		<category><![CDATA[kopenhagen]]></category>
		<category><![CDATA[tunnel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kommt jetzt der Supertunnel zwischen Fehmarn und Lolland? Nachdem lange Zeit eine riesige Brücke zwischen Dänemark und der zweitgrößten deutschen Insel geplant war, sollen Autofahrer und Bahngäste jetzt durch einen 18 Kilometer langen Tunnel unter dem Fehmarnbelt reisen können.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon mehrfach haben wir uns an dieser Stelle mit den zum Teil sehr emotional und hitzig geführten Diskussionen über eines der größten (geplanten) europäischen Bauprojekte der näheren Zukunft beschäftigt: dem Bau einer festen (Brücken-)Querung über den Fehmarnbelt. Trotz zahlreicher Proteste aus der Bevölkerung und von Umweltschutzverbänden und nicht wenigen skeptischen Meinungen hinsichtlich der wirtschaftlichen Notwendigkeit einer solchen festen Verbindung hielten die Politiker sowohl auf dänischer als auch auf deutscher Seite lange an den Brückenbauplänen fest. Jetzt scheint diese Front zu bröckeln.<span id="more-5723"></span></p>
<p>Aus Sicht der Politiker geht es dabei allerdings nicht um eine grundsätzliche Änderung ihrer Pläne, sondern vielmehr um einen Sinneswandel, dass eine bisher immer präferierte Brücke doch nicht mehr das Maß aller Dinge für die feste Querung des Fehmarnbelts ist. Mitte des letzten Jahres stellte nämlich ein Expertenteam aus mehreren Nationen eine alternative Möglichkeit vor: statt einer Brücke präferierte das Team den Bau eines Absenktunnels. Dieser wäre mit einer Länge von mehr als 18 Kilometern ebenfalls ein Megaprojekt und mit geplanten Kosten von knapp über fünf Milliarden Euro auch nur unwesentlich günstiger als die bisher veranschlagten 5,6 Milliarden für den Brückenbau. Bedenkt man, dass in der Vergangenheit kaum ein Großbauprojekt mit den vorab geplanten Kosten ausgekommen ist, wird die Endabrechnung am Ende sicher bei beiden Varianten um einige Hundert Millionen Euro höher liegen.</p>
<p>Viel wichtiger als der Kostenaspekt dürfte den Befüwortern des Baus bei dieser neuen Entwicklung jedoch sein, dass sie vielen Kritikern &#8211; insbesondere aus den Umweltreihen &#8211; einigen &#8222;Argumentationswind&#8220; aus den Segeln nehmen, denn selbst das Aktionsbündnis gegen eine feste Fehmarnbeltquerung hält einen Tunnel für das kleinere Übel im Vergleich zu einer Brücke. Dennoch hält man hier auch weiter an der Zielsetzung fest, statt Tunnel oder Brücke auch weiterhin Fahrzeuge und Züge mittels Fähren von Fehmarn nach Lolland und umgekehrt zu transportieren.</p>
<p>Auch die Tourismusindustrie in der Holsteinischen Schweiz und an der Lübecker Bucht mit ihren zahlreichen Ferienorten werden weiter gegen das Projekt kämpfen, denn der sowohl mit Tunnel oder Brücke einhergehende Ausbau der Bahnstrecke für den Güterverkehr entlang der Urlaubsorte würde mit Sicherheit nachhaltig viele Feriengäste aus der Region vertreiben.</p>
<p>Auch wenn auf dänischer Seite zum Teil schon mit konkreten Fertigstellungsterminen kokettiert wird: entschieden scheint noch lange nichts. Weder ob die feste Querung überhaupt kommt und wenn ja, in welcher Form und zu welchem Zeitpunkt.</p>
<p>Wie auch immer letztendlich in dieser Sache von den Politikern (oder auch den Gerichten, die die zu erwartenden Klagen zu bewerten haben) entschieden wird: die Frage, ob die Milliarden für ein solches Projekt, bei dem unter dem Strich die Fahrtzeit zwischen Hamburg und Kopenhagen lediglich um eine Stunde (von vier auf drei Stunden) verkürzt wird, nicht sinnvoller eingesetzt werden können, bleibt sicher bestehen, vor allem dann, wenn auch noch die wirtschaftlichen Nachteile für die Tourismusbetriebe oder auch die Gefahren für die Natur und Tiere mit berücksichtigt werden.</p>
<p><strong>Weitere Beiträge zum Thema:</strong><br />
&#8211; <a href="http://www.reisen-experten.de/reise-news/fehmarnbeltquerung-tunnel-statt-bruecke/">Fehmarnbeltquerung: Tunnel statt Brücke?</a><br />
&#8211; <a href="http://www.reisen-experten.de/reise-news/fehmarnbelt-querung-fluch-oder-segen/" target="_blank">Fehmarnbelt-Querung &#8211; Fluch oder Segen</a><br />
&#8211; <a title="Fehmarnbeltquerung" href="http://www.reisen-experten.de/reise-news/fehmarnbeltquerung-eine-chance-fur-den-norden/" target="_blank">Fehmarnbeltquerung &#8211; eine Chance für den Norden?</a><br />
&#8211; <a href="http://www.reisen-experten.de/reise-news/brucke-uber-den-fehmarnbelt-wirtschaftliche-notwendigkeit-oder-prestigeobjekt/" target="_blank">Brücke über den Fehmarnbelt – wirtschaftliche Notwendigkeit oder Prestigeobjekt? </a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reisen-experten.de/reise-news/supertunnel-unter-dem-fehmarnbelt/">Supertunnel unter dem Fehmarnbelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reisen-experten.de">Reisen-Experten</a>.</p>
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		<title>Fehmarnbeltquerung: Tunnel statt Brücke?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 14:42:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fehmarn]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[brücke]]></category>
		<category><![CDATA[tunnel]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wird in Zukunft ein Tunnel unter der Ostsee Deutschland und Dänemark am Fehmarnbelt verbinden? So oder so, die Realisierung gleich welchen Bauvorhabens wäre eines der größten europäischen Verkehrsprojektes. Zumal Sinn und Nutzen einer festen Verbindungsstrecke immer noch heiß diskutiert werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reisen-experten.de/reise-news/fehmarnbeltquerung-tunnel-statt-bruecke/">Fehmarnbeltquerung: Tunnel statt Brücke?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reisen-experten.de">Reisen-Experten</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wird in Zukunft ein Tunnel unter der Ostsee Deutschland und Dänemark am Fehmarnbelt  verbinden? Laut einer gerade vorgestellten Studie im Auftrag des dänischen Verkehrsministeriums, könnte diese Art der Querung günstiger werden als die bisher favorisierte Brücke. So oder so, die Realisierung gleich welchen Bauvorhabens wäre eines der größten europäischen Verkehrsprojektes. Zumal Sinn und Nutzen einer festen Verbindungsstrecke immer noch heiß diskutiert werden.<span id="more-5365"></span></p>
<p>Nicht zuletzt sind die immensen Kosten –fünf Milliarden für den Tunnel, 5,2 Milliarden für die Brücke- ein nicht zu unterschätzender Faktor. 2008 hatte Dänemark zwar erklärt, alle Baukosten zu übernehmen, wenn Deutschland eine entsprechende Infrastruktur an Anschlussstraßen schafft, doch das war vor der Wirtschaftskrise, als die Kassen des nordischen Landes gefüllt waren.</p>
<p>Auf deutscher Seite haben sich nicht weniger als zehn Bürgerinitiativen gebildet, die sich gegen eine feste Querung über den Fehmarnbelt aussprechen. Sie befürchten vor allen Dingen, dass die Küste Fehmarns durch das Projekt an Attraktivität verliert. Auch der Unweltschutz, gerade in Hinblick auf den Vogelzug ist für viele Gegner ein gewichtiges Argument. Einen Tunnel würden die meisten einer Brücke zwar vorziehen, am liebsten wäre den Vereinigunegn aber, es bliebe bei der gängigen Fährverbindung. Die Dänen wollen in jedem Fall Anfang des kommenden Jahres ihre Entscheidung über die Realisierung des Projekts fällen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reisen-experten.de/reise-news/fehmarnbeltquerung-tunnel-statt-bruecke/">Fehmarnbeltquerung: Tunnel statt Brücke?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reisen-experten.de">Reisen-Experten</a>.</p>
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		<title>Matteo Thun designt Fehmarns künftiges Vorzeigehotel „Bloom“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 07:39:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Fehmarn]]></category>
		<category><![CDATA[luxushotels]]></category>
		<category><![CDATA[tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unternehmer Heinrich Thelosen konnte den berühmten italienischen Architekten für seinen Plan einer Nobelherberge auf der Ostseeinsel gewinnen. Thuns Planung sieht ein kubusförmiges Haupthaus mit mehreren kleineren, angebundenen Appartementhäusern vor.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reisen-experten.de/reise-news/bloom-matteo-thun-designt-fehmarns-kuenftiges-luxushotel/">Matteo Thun designt Fehmarns künftiges Vorzeigehotel „Bloom“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reisen-experten.de">Reisen-Experten</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Fehmarner Tourismus fehlt es an Schwung und vor allen Dingen an neuen, zahlungskräftigen Gästen. Ein Problem der drittgrößten deutschen Insel zwischen Schleswig-Holstein und Dänemark ist das momentane Fehlen einer hochklassigen Hotellerie. Das soll sich ab 2014 ändern. Mit dem „Bloom“ entsteht ab dem kommenden Jahr am Südstrand der Insel ein Luxushotel für dessen Entwurf sich Stararchitekt Matteo Thun verantwortlich zeigt. <span id="more-17719"></span></p>
<p>Unternehmer Heinrich Thelosen konnte den berühmten italienischen Architekten für seinen Plan einer Nobelherberge auf der Ostseeinsel gewinnen. Thuns Planung sieht ein kubusförmiges Haupthaus mit mehreren kleineren, angebundenen Appartementhäusern vor. Die vorherrschenden Materialien sind Holz und Glas und da Thun nicht nur Architekt, sondern auch Designer ist, setzt sich das Außendesign auch im Inneren des Resorts nahtlos fort.</p>
<p>In seinen Entwurf hat der Italiener darüber hinaus einen derzeitigen „Schandfleck“ an Fehmarns Südstrand eingebunden, das „Haus des Gastes“. Das denkmalgeschützte Gebäude des weltbekannten dänischen Architekten Arne Jacobsen aus dem Jahr 1968 befindet sich in einem maroden Zustand und soll mit Thuns Ideen wieder in ein „Juwel“ verwandelt werden.</p>
<p>Der Baubeginn auf dem 30.000 Quadratkilometer großen Grundstück ist für das kommende Jahr vorgesehen, die Realisierung wird in etwa drei Jahre in Anspruch nehmen. Für das 100 Millionen Euro schwere Vorhaben hat sich Thelosen die niederländische Immobiliengruppe Van Herk ins Boot geholt. 2014 will man schließlich die ersten Gäste bei einer großen Eröffnungsfeier begrüßen.</p>
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		<title>Fehmarnbelt-Querung &#8211; Fluch oder Segen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 10:04:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Fehmarn]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Jahren schon wird über den Bau einer Brücke über den Fehmarnbelt zwischen Dänemark und Deutschland verhandelt. Nun ist der Staatsvertrag zu diesem Mammutprojekt seit wenigen Tagen unterschrieben, doch die Kritik an dem Bauvorhaben, das Fehmarn über Jahre zur größten Baustelle Europas werden läßt, nimmt nicht ab. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) will sogar gegen den Bau klagen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reisen-experten.de/reise-news/fehmarnbelt-querung-fluch-oder-segen/">Fehmarnbelt-Querung &#8211; Fluch oder Segen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reisen-experten.de">Reisen-Experten</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kein Thema wird auf Deutschlands drittgrößter Insel, Fehmarn, derzeit so intensiv und kontrovers diskutiert, wie die geplante 19 Kilometer lange Brücke über den Fehmarnbelt, die in zehn Jahren Fehmarn mit Dänemark verbinden soll. Während die Befürworter und die verantwortlichen Politiker über einen &#8222;historischen Tag für Europa&#8220; jubeln, sehen es die Gegner der Brücke (vor allem die Einwohner Fehmarns und verschiedene Naturschutzverbände) völlig anders und sprechen seit der Unterzeichnung des Staatsvertrags in der letzten Woche von einem &#8222;schwarzen Tag für Fehmarn&#8220;. Nun ist es klar, dass man große Projekte, vor allem im Baubereich, durchaus unterschiedlich beurteilen kann, aber welches sind die Hintergründe für die so unterschiedliche Einschätzung dieses Projekts?<span id="more-16791"></span></p>
<p>Die Befürworter der gigantischen Brücke über den Fehmarnbelt sitzen vor allem auf der dänischen Seite und in den Sesseln der Parlamente. Die Dänen, deren Land zu großen Teilen aus Inseln besteht, haben schon in der Vergangenheit verschiedene große Brückenprojekte, wie zum Beispiel die Verbindungen über den großen Belt zwischen den Inseln Seeland und Fünen oder die Öresundbrücke, die Dänemark mit Schweden verbindet, gestemmt und damit überwiegend gute Erfahrungen gemacht. Neben vielen Arbeitsplätzen sind vor allem die Verbindungen der jeweiligen Regionen wesentlich schneller geworden und haben die Menschen näher zusammengebracht. Mit einer Brückenanbindung an Fehmarn werden die östlichen dänischen Inseln (und die Hauptstadt Kopenhagen) wesentlich direkter an Mitteleuropa angebunden. Kein Wunder also, dass vor allem die dänischen Politiker das Brückenprojekt über den Fehmarnbelt massiv unterstützt haben und bereit sind, die geplanten Kosten, deren Höhe zum jetzigen Zeitpunkt auf knapp fünf Milliarden Euro kalkuliert sind, fast allein zu tragen. Damit haben sie auch den deutschen Politikern die Entscheidung leicht gemacht, dem Projekt zuzustimmen. So werden sowohl Bundesverkehrsminster Wolfgang Tiefensee als auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsdent Peter Harry Carstensen nicht müde, immer wieder die glänzenden Perspektiven dieser Brücke zu betonen, die die Fahrzeit zwischen Kopenhagen und Hamburg um eine Stunde von 4,5 auf 3,5 Stunden verkürzen soll.</p>
<p>Und was sagen die Gegner der Brücke? Zunächst einmal sollte man einmal den Blickwinkel auf die Bewohner Fehmarns werfen. Denn diese sind von dem Mammutprojekt, das auf Fehmarn für viele Jahre die größte Baustelle Europas entstehen läßt, ganz besonders betroffen. Wohl kaum ein Fehmarner Bürger hätte bei einer Abstimmung für die Brücke gestimmt, denn sie ist zunächst einmal eine große Gefahr für Arbeitsplätze und den Tourismus, von dem die Insulaner zu großen Teilen leben. Allein im Fährhafen Puttgarden finden über 700 Beschäftigte Arbeitsplätze, die zu großen Teilen wegfallen werden, wenn die Reederei Scandlines, die bisher die Verbindung zwischen Puttgarden und Dänemark unterhält, diese Linie wegen der Brückenkonkurrenz einstellen sollte. Allerdings ist hierzu wohl noch keine definitive Entscheidung seitens der Reederei gefallen.</p>
<p>Die zweite große Sorge der Fehmarner Bürger ist die Zukunft des Tourismus auf Fehmarn. Bisher kommen etwa 800.000 Urlauber jedes Jahr hierher und sind damit einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren überhaupt, sowohl für die Beherbergungsbetriebe, als auch für die mittelbar vom Fremdenverkehr profitierenden Betriebe aus Gastronomie und Freizeiteinrichtungen. Während der Bauphase der Brücke ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen, vor allem in der Ferienzeit zu rechnen und auch die Gewässer um Fehmarn herum könnten durch die Bauarbeiten leiden. Beides sicher keine Pluspunkte, um auch weiterhin in der Gunst der Urlauber zu bleiben. Nach Fertigstellung der Brücke besteht die Gefahr, dass Fehmarn zu einer reinen Transitverbindung &#8222;verkommt&#8220;, was dem Tourismus auf der Insel ebenfalls nicht dienlich wäre. Die großen Verlierer eines solch gigantischen Bauprojekts könnten also in der Tat die Bewohner Fehmarns sein, deren Meinungen bei den Entscheidungen der Politiker in diesem Fall aber offensichtlich überhaupt nichts zählen. Nicht auszuschließen wäre dann, dass von der Insel eine massive Abwanderungswelle der Bewohner einsetzen könnte, mit den gleichen Folgen, wie in manch ostdeutscher Region.</p>
<p>Der zweite große Verlierer des Brückenbauprojekts steht auch schon fest: Die Tierwelt auf der Insel und in den Gewässern um die Insel herum wird wichtige Lebensräume verlieren. Zugvögel, die bisher auf Fehmarn Rast gemacht haben, werden dieses in Zukunft nicht mehr tun und das sensible Ökosystem in der Ostsee ist ebenfalls stark gefährdet. Aus diesem Grund will auch der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) gegen das Brückenprojekt über den Fehmarnbelt klagen und alle juristischen Mittel ausschöpfen, um dessen Bau zu verhindern.</p>
<p>Fakt ist jedenfalls, dass der Staatsvertrag zu diesem Projekt zwischen Dänemark und Deutschland von den zuständigen Politikern mittlerweile unterschrieben ist. Baubeginn soll 2012 sein. Ob es sich bei dem Projekt auch um einen wirtschaftlichen Erfolg handeln wird, bleibt abzuwarten. Die veranschlagte Mautgebühr, die zur Refinanzierung beitragen soll, soll 60,- Euro betragen, was in etwa genauso teuer wäre, wie die derzeitige Fährpassage (allerdings mit dem schon erwähnten Zeitvorteil). Sollte die Scandlines allerdings doch in den Wettbewerb mit den Brückenbetreibern treten wollen, ginge das sicher nur über den Preis. Falls die Fährverbindung dann deutlich günstiger sein sollte, als die Brückenquerung, könnte das Zeitargument für viele Autofahrer unter Umständen hinfällig sein, zumal eine Fährpassage für nicht wenige Autoreisende auch eine willkommene Abwechslung zur langen Autofahrt darstellt. Dann allerdings ginge die ganze Kalkulation für die Brückenbetreiber nicht mehr auf.</p>
<p>Auch die veranschlagten Gesamtkosten für das Projket scheinen nach einem vom Nabu in Auftrag gegebenen Verkehrs-Gutachten deutlich zu niedrig angesetzt. Demnach soll der Bau bis zu neun Milliarden Euro (statt fünf) verschlingen und wäre damit auch ökonomisch kaum noch zu rechtfertigen.</p>
<p>Bereits vor einiger Zeit haben wir uns schon einmal Gedanken über die <a target="_blank" href="http://www.reisen-experten.de/reise-news/brucke-uber-den-fehmarnbelt-wirtschaftliche-notwendigkeit-oder-prestigeobjekt/" title="Fehmarnbeltquerung">Notwendigkeit einer Brücke über den Fehmarnbelt</a>, bei der man für 60 Minuten Zeitersparnis, mehrere Milliarden Euro investiert und vor allem gegen die Interessen der Menschen und Tierwelt handelt, gemacht. Auch nach Unterzeichnung des Staatsvertrags, bei der zumindest die deutschen Politiker kaum die Interessen der direkt betroffenen Bürger und Verbände berücksichtigt haben, stellt sich diese Frage für uns unverändert weiter.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reisen-experten.de/reise-news/fehmarnbelt-querung-fluch-oder-segen/">Fehmarnbelt-Querung &#8211; Fluch oder Segen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reisen-experten.de">Reisen-Experten</a>.</p>
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		<item>
		<title>Fehmarnbeltquerung &#8211; eine Chance für den Norden?</title>
		<link>https://www.reisen-experten.de/reise-news/fehmarnbeltquerung-eine-chance-fur-den-norden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2007 15:56:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fehmarn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schleswig-Holsteins Ministerpräsident, Peter Harry Carstensen, stellt sich Vertretern der Insel Fehmarn zu einer Diskussion über die geplante Brücke über den Fehmarnbelt. Die aufgebrachten Bürger bereiteten ihm derweil einen ungemütlichen Empfang. Zu groß ist die Sorge vor persönlichen finanziellen Verlusten. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reisen-experten.de/reise-news/fehmarnbeltquerung-eine-chance-fur-den-norden/">Fehmarnbeltquerung &#8211; eine Chance für den Norden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reisen-experten.de">Reisen-Experten</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nun haben wir uns ja schon vor einiger Zeit ausführlich mit dem Thema &#8222;<a href="http://www.reisen-experten.de/reise-news/brucke-uber-den-fehmarnbelt-wirtschaftliche-notwendigkeit-oder-prestigeobjekt/" title="Brücke Fehmarnbelt">Brücke über den Fehmarnbelt</a>&#8220; auseinandergesetzt, aber gerne wollen wir das Thema heute noch einmal aufgreifen. In der letzten Woche stellten sich der Schleswig-Holsteinische Ministerpräsident, Peter Harry Carstensen, sowie sein Verkehrsminister, Dietrich Austermann, der Diskussion mit Vertretern der Stadt Fehmarn und des Kreises Ostholstein. Nach den vorangegangenen Protesten eines Großteils der Fehmarnschen Bevölkerung werden die beiden sicher keinen enthusiastischen Empfang erwartet haben &#8211; und sie wurden nicht enttäuscht.<span id="more-16241"></span>Mit lauten Buhrufen empfingen die meisten der anwesenden Bürger die Vertreter der Schlewig-Holsteinischen Landesregierung und ließen abermals ihrem Unmut über die Entscheidung zum Bau der Brücke freien Lauf. Zu groß ist die Sorge vor Arbeitsplatzverlusten, erheblichen wirtschaftlichen Nachteilen und ökologischen Langzeitschäden, die der Bau der Fehmarnbeltquerung nach sich ziehen könnte. Arbeitsplätze werden verloren gehen &#8211; das bestreiten auch die Vertreter der Landesregierung nicht. Allerdings gehen sie von einer positiven Arbeitsplatz-Bilanz aus. Zugeständnisse hinsichtlich entsprechender Zusicherungen für Ersatz-Arbeitsplätze wollen sie jedoch auch nicht machen und verweisen hierbei lieber auf die Verantwortung der Wirtschaft..</p>
<p>Für viele der Betroffenen geht es also in eine unsichere wirtschaftliche Zukunft. Mindestens genauso problematisch, wenn langfristig nicht sogar noch viel schlimmer ist allerdings, dass es noch kein wirkliches Konzept zu geben scheint, wie die durch den Bau zu erwartenden ökologischen Probleme in den Griff zu bekommen sein sollen. Die Großbaustelle Fehmarn liegt im Rastgebiet von Zigtausend Zugvögeln und die bisher hervorragende Wasserqualität rund um Fehmarn könnte über Jahre erheblichen Schaden nehmen. Wie immer in solchen Situationen, in denen man noch nichts wirklich Konkretes sagen kann, verlegen sich Politiker dann gerne auf allgemeine Floskeln. So sieht Ministerpräsident Carstensen vor allem die große Chance auf mehr Wachstum und Beschäftigung für ganz Schleswig-Holstein. Wo genau dieses Wachstum herkommen soll und inwieweit es auch tatsächlich mit dem Bau der über fünf Milliarden Euro teuren Brücke in Zusammenhang steht, ließ er allerdings offen.</p>
<p>Für die zunächst einmal von Arbeitsplatzverlust betroffenen Bewohner ist das sicher ein schwacher Trost. Und ob die Wirtschaft in Schleswig-Holstein durch die Fehmarnbeltbrücke, die auf dem Weg nach Dänemark eine Zeitersparnis von vielleicht 30 Minuten bringt,   tatsächlich solche Impulse bekommen wird, bleibt wohl auch noch abzuwarten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reisen-experten.de/reise-news/fehmarnbeltquerung-eine-chance-fur-den-norden/">Fehmarnbeltquerung &#8211; eine Chance für den Norden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reisen-experten.de">Reisen-Experten</a>.</p>
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		<item>
		<title>Brücke über den Fehmarnbelt – wirtschaftliche Notwendigkeit oder Prestigeobjekt?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Aug 2007 10:10:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Fehmarn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>60 Minuten Zeitersparnis für 4 Milliarden Euro Nun haben sich die zuständigen Ministerien offensichtlich geeinigt – die gigantische Brücke, die die zweitrößte Insel Deutschlands, Fehmarn, mit Dänemark verbinden soll, soll nun ab dem Jahr 2011 gebaut werden. Entsprechende Absichtserklärungen sind von den Beteiligten abgegeben worden, die Finanzierung des bis zu 4 Milliarden Euro (4.000.000.000) teuren [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reisen-experten.de/reise-news/brucke-uber-den-fehmarnbelt-wirtschaftliche-notwendigkeit-oder-prestigeobjekt/">Brücke über den Fehmarnbelt – wirtschaftliche Notwendigkeit oder Prestigeobjekt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reisen-experten.de">Reisen-Experten</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><strong>60 Minuten Zeitersparnis für 4 Milliarden Euro</strong></p>
<p class="MsoNormal">Nun haben sich die zuständigen Ministerien offensichtlich geeinigt – die gigantische Brücke, die die zweitrößte Insel Deutschlands, Fehmarn, mit Dänemark verbinden soll, soll nun ab dem Jahr 2011 gebaut werden. Entsprechende Absichtserklärungen sind von den Beteiligten abgegeben worden, die Finanzierung des bis zu 4 Milliarden Euro (4.000.000.000) teuren Projekts sei geklärt, die Förderanträge bei der EU können gestellt werden. So weit, so gut.</p>
<p>Aber brauchen Deutschland und Dänemark tatsächlich ein solches Projekt, um entscheidend näher zusammenrücken zu können? <span id="more-16158"></span>Ist der wirtschaftliche Nutzen in Form einer eher geringen Zeitersparnis beim Überqueren des Fehmarnbelts wirklich so groß, daß dafür 4 Milliarden Euro investiert werden müssen? Wer braucht eine solche Brücke wirklich? Diese Fragen stellen sich unweigerlich, wenn man auf die vielen mit dem Brückenbau verbundenen Nachteile schaut.</p>
<p>Wer derzeit aus Richtung Hamburg kommend nach Kopenhagen reisen möchte, wird in aller Regel den Weg über Fehmarn und den Fehmarnbelt nehmen. Von Puttgarden auf Fehmarn muß dann der Fehmarnbelt mit der Fähre der Linie Scandlines überwunden werden. Ein Blick auf den offiziellen Fahrplan der Fährline zeigt, daß die Fahrzeit zwischen Puttgarden und Rodby auf dänischer Seite 45 Minuten beträgt. Eine Nachfrage unsererseits bei der Reederei ergab, daß die Strecke das ganze Jahr über von 4 Fähren gleichzeitig bedient wird. Alle 30 Minuten gibt es eine Abfahrt. Mit Ausnahme der Hauptsaison in den Sommerferien, in der die Wartezeit aufgrund des Reiseverkehrs nach Dänemark schon einmal 1-2 Stunden dauern kann, gibt es aufgrund der regelmäßigen Abfahrten eigentlich keine größeren Verzögerungen bei der Überfahrt.</p>
<p>Je nachdem, wie man die Berechnung anstellt, ergibt sich bei der Überquerung des Fehmarnbelts über eine neue Brücke also in etwa eine Zeitersparnis von 30 bis maximal 60 Minuten, denn in den Hochsaisonzeiten werden sich Staus vor den dann aufgestellten Maut-Stationen kaum vermeiden lassen. Für 30-60 Minuten Zeitersparnis auf dem Weg nach Dänemark sollen also 4 Milliarden (Steuergelder) investiert werden.</p>
<p>Sicher, ein solch großes Projekt wird bestimmt in den Medien als großer Fortschritt und Prestigegewinn sowohl für Dänemark als auch für Deutschland gefeiert werden. Aber brauchen wir den in diesem Fall – und vor allem zu diesem Preis &#8211; wirklich? Gibt es nicht sinnvollere Investitionsmöglichkeiten von Steuergeldern? Seit fast 50 Jahren verbinden die Fähren der Scandlines Fehmarn und Rodby. Mit Ausnahme der Wartezeiten in den „heißen“ Sommerwochen gibt es eigentlich keine Probleme, die eine feste Fehmarnbelt-Querung erforderlich machen.</p>
<p>Nach Informationen der Scandlines Reederei wären bei einer wahrscheinlichen Schließung der Fährverbindung über 600 Mitarbeiter direkt betroffen. Wie viele Arbeitsplätze in Verbindung mit der Brücke dafür neu entstehen würden (Mautabwicklung, technische Betreuung, etc.), ist noch offen. Aber nicht nur die direkten Arbeitsplätze sind in Gefahr. Die beliebte Ferieninsel Fehmarn bliebe über Jahre hinweg eine Großbaustelle. Die bisher sehr gute Wasserqualität könnte durch die erforderlichen Baumaßnahmen ganz erheblich leiden. Sicher keine guten Argumente für die Tourismus Experten auf der Insel, um Gäste hierhin zu locken. Für die zahlreichen Vermieter von Ferienwohnungen, die Hotellerie und alle weiteren Branchen, die bisher von den Urlaubsgästen profitieren, wären deutliche Einkommensrückgänge bis hin zur Aufgabe einzelner Geschäfte die Folge. Auch ökologisch hätten die Bauarbeiten zur Brücke und die Brücke selbst erhebliche Auswirkungen, allein schon wegen der Millionen Zugvögel, deren Route genau entlang der geplanten Trasse der Brücke verläuft.</p>
<p>Sind 30 bis 60 Minuten Zeitersparnis zu einem Preis von 4 Milliarden Euro diese Gefahren wirklich wert?</p>
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