Menengai-Krater

Im Westen Kenias, in der Nähe von Nakuru, der viertgrößten Stadt des Landes, befindet sich der eindrucksvolle Menengai-Krater. Mit zwölf Kilometern Durchmesser stellt der schlafende Vulkan die zweitgrößte Caldera der Welt dar. In regelmäßigen Abständen lassen sich kleine aufsteigende Rauchwolken beobachten.

Der in 2.490 Meter Höhe liegende Kraterrand, der per pedes erreichbar ist, gewährt eine atemberaubende Aussicht auf die umliegenden Landschaften und die dunklen Lavazungen bis hin zum Lake Bogoria. Beinahe 500 Meter fällt der Abhang steil zum unübersichtlichen Boden des Kraters ab, welcher heute als Naturreservat geschützt wird: im buschbewachsenen Kessel des Vulkans tummeln sich Antilopen, Zebras und weitere Savannentiere.

Seinen brutalen Namen erhielt der Menengai-Krater („Ort der Leichen/ des Bösen“) durch eine blutrünstige Schlacht, die im Jahr 1854 zwischen zwei Massai-Clans ausgetragen wurde. Hunderte Menschen stürzten dabei über den Abhang zu Tode.

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