Horton-Plains-Nationalpark

Wandern ist an tropischen Reisezielen eine eher seltene Urlaubsaktivität. In den Horton Plains auf Sri Lanka kann der Besucher diesem sportlichen Freizeitvergnügen jedoch ausgiebig nachgehen, tatsächlich führen durch die zentrale Hochebene des Inselstaates eine Vielzahl von gut ausgeschilderten Wanderwegen. Im Gebiet des Nationalparks können so die letzten Reste des tropischen Bergnebelwaldes erkundet werden.

Seinen Namen verdankt der knapp 32 Quadratkilometer große Horton-Plains-Nationalpark dem ehemaligen britischen Gouverneur Sir R.W. Horton (1831 bis 1837). Dank seiner Höhenlage auf über 2000 Metern herrschen hier selbst in der heißen Jahreszeit angenehme Temperaturen von durchschnittlich 16 Grad Celsius. Zu der heimischen Fauna zählen unter anderem der Leopard und das Sambar-Wild, denen der Besucher jedoch kaum begegnen wird, vielmehr begleiten unterschiedlichste Vogelarten seinen Weg.

Die Anreise auf die Horton Plains erfolgt am besten mit einem Geländewagen, vor dem Eintritt in den Park ist eine Gebühr zu entrichten. Natürlich gehören festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung sowie ausreichend Proviant und Wasser ins Wandergepäck. Die ausgeschilderten Wege sollten auf keinen Fall verlassen werden, da sonst auf den steilen und feuchten Hängen Abrutschgefahr besteht.

Zu den absoluten Höhepunkten eines Besuchs in den Horton-Plains-Nationalparks gehört eine Visite der beiden Aussichtspunkte von „Worlds’ End“. Am „Big Worlds’ End“ fällt ein Steilabhang über 150 Meter in die Tiefe und ermöglicht an dunstfreien Tagen Blicke bis zur Küste. Am „Little Worlds’ End“ ist der Abgrund immerhin noch 600 Meter tief. Wer eine anstrengende Wanderung nicht scheut, kann zudem die Baker’s Falls, einen wilden Wasserfall, der in ein farnumstandenes Wasserbecken rauscht, erkunden.

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