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Allgemeine Infos zu Menorca

Eine kleine, für Menorca typische, Sanbucht

Idyllische Buchten mit feinem Sand sind typisch für Menorca. Bild: tourspain

Menorca ist die östlichste Insel der Balearen und wesentlich ruhiger als ihre beiden Schwestern Mallorca und Ibiza. Die Insel ist etwa 700 Quadratkilometer groß und erstreckt sich in Ost-West-Richtung auf ca. 50 km (von Norden nach Süden ca. 16 km). Auf Menorca leben etwa 80.000 Einwohner, die meisten davon in der Hauptstadt Maó (Mahon).

Auf Menorca werden sich vor allem diejenigen Urlauber wohlfühlen, die Ruhe und Erholung suchen. Die Insel ist noch nicht vom Massentourismus überlaufen und selbst in der Hochsaison wird es auch an den beliebtesten Stränden selten übervoll. Wegen der schönen, flach abfallenden Strände vor allem im Süden der Insel gilt Menorca auch als ideales Urlaubsziel für Familien mit Kindern. Das Wasser ist fast überall glasklar.

Die Insel lässt sich grob in zwei Regionen aufteilen. Der etwas rauhere Norden ist gekennzeichnet durch eine zerklüftete Küste mit kleinen Buchten, eingerahmt von einer traumhaft schönen Landschaft mit einem großen Waldanteil. Der Süden dagegen besitzt ein deutlich sanfteres Relief mit einer weiten Küste, die ebenfalls von vielen Buchten durchschnitten wird und einige traumhafte Sandstrände besitzt, die zum Teil wunderbar flach ins Meer abfallen. Hier liegt auch die Cala Galdana, die als eine der schönsten Buchten im gesamten westlichen Mittelmerrraum gilt. In der Inselmitte befindet sich die höchste Erhebung Mallorcas – der Monte Toro – mit einer Höhe von 357 Metern. Sein Besuch ist sehr empfehlenswert (wer möchte, kann dort auch hinaufwandern), denn von seinem Gipfel hat man einen herrlichen Panoramablick über fast die gesamte Insel.

Auf Menorca wird sehr viel Wert auf eine sanfte Entwicklung des Tourismus gelegt. Die Insel bietet in vielen Bereichen wichtige Lebensräume von zum Teil seltenen Tierarten. Große Gebiete sind noch unbebaut. Im Oktober 1993 wurde Menorca von der UNESCO zum Biosphären-Reservat erklärt und ein Großteil der Fläche der Insel steht unter dessen Schutz. Gleichzeitig gibt es diverse Naturparks und Naturschutzgebiete. Damit ist gewährleistet, daß Menorca auch zukünftig weitestgehend von großen Hotelneubauten verschont bleiben wird und die vielen Rückzugsgebiete für die Tierwelt erhalten bleiben.

Die Naveta de Tudons, ein Relikt der Megalithenkultur

Die Naveta de Tudons, ein Relikt der Megalithenkultur. Bild: Tourspain

Nicht nur für kulturinteressierte Urlauber bemerkenswert sind auch die verschiedenen prähistorischen Stätten der Megalithkultur, die vor allem im Inselinneren anzutreffen sind. Sie sind Zeitzeugen der menschlichen Präsenz auf Menorca, die bis auf den Beginn der Bronzezeit zurückverfolgt (2000 v.Chr.) werden kann. Aus dieser Zeit sind einige wichtige Grabdenkmäler (wie zum Beispiel die megalithische Naveta de Tudóns) und kleinere Siedlungen erhalten geblieben.

Menorca Urlauber sollten sich auf jeden Fall einmal die Zeit nehmen, die überaus interessante Hauptstadt der Insel – Maó (Mahon) – zu erkunden. Am Ende eines fast 5 Kilometer langen und an manchen Stellen über 900 Meter breiten Fjords liegt hier der größte Naturhafen im gesamten Mittelmeer. Eine Hafenrundfahrt ist ein Erlebnis, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Heute ist der Hafen ein beliebtes Ziel für Yachten und Kreuzfahrer aus aller Welt. Beeindruckend ist auch die über 3 Kilometer lange Hafenpromenade von Maó, die mit zahlreichen Geschäften und Restaurants zum Shoppen und Verweilen einlädt. Ein Tagesausflug nach Maó kann von jedem Ort der Insel leicht eingeplant werden, denn die längste Verbindung auf der Insel auf der gut ausgebauten Hauptverkehrsstraße von Maó im Osten nach Ciutadella im Westen beträgt gerade einmal 50 Kilometer.

Weitere Informationen zu Menorca finden Sie auch auf der Seite des offiziellen Tourismusbüros von Menorca: www.menorca.es.