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Montebello-Seen

Die Montebello-Seen bilden zusammen einen Nationalpark

Die Montebello-Seen weisen sehr unterschiedliche Färbungen auf. Bild: Ignacio Guevara, Mexico Tourism Board

Die Montebello-Seen (Lagunas de Montebello), die sich nahe der Stadt Comitán de Domínguez im mexikanischen Bundesstaat Chiapas befinden, bilden einen 6.700 Hektar großen Nationalpark an der Grenze zu Guatemala. Der in weite Pinienwälder eingebettete Park ist noch größtenteils unberührt.

Die kleinen und großen Seen, die sich über ein terrassenartiges Gelände erstrecken, weisen aufgrund ihrer unterschiedlichen Algenpopulationen sehr verschiedenartige Färbungen auf – die eindrucksvolle Farbskala geht von einem Weiß-Türkis über ein Smaragdgrün bis hin zu einem beinahe schwarzen Blau. Eines der großen Gewässer glänzt sogar gleich in mehreren unterschiedlichen Blau- und Grüntönen.

Jedoch nicht nur wegen der atemberaubenden Seen, sondern auch durch eine Vielzahl von mystischen Grotten, tosenden Wasserfällen und große Dolinen wird das weitläufige Gebiet zu einem populären Ausflugsziel. Besonders bei Naturliebhabern, Wanderern und Wanderreitern erfreuen sich die Montebello-Seen großer Beliebtheit.

Die größten Seen, wie etwa der „Lago de Tziscao“ oder „La Encantada“, bieten darüber hinaus die Möglichkeit zum Wassersport. Hier finden Besucher auch einige kleinere gastronomische Einrichtungen und Übernachtungsmöglichkeiten.

Ausflügler sollten den Nationalpark mit einem Führer bereisen, da das riesige, unübersichtliche Gelände nur sehr schwer auf eigene Faust erkundet werden kann. Der Großteil des Parks ist nur auf kleinen Feldwegen zu erreichen.

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