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Albertina

Im Palais Erzherzog Albrecht im alten Stadtkern der österreichischen Kapitale ist das Museum Albertina untergebracht. Die Ausstellung birgt eine der umfassendsten und wichtigsten grafischen Sammlungen weltweit: Besucher können hier etwa 65.000 Zeichnung und mehr als eine Million druckgrafische Werke besichtigen. Die Bandbreite des Fundus des Museums inklusive der ausgestellten Exponate reicht von der späten Gotik bis hin zur modernen Kunst.

Die Ausstellung wurde in den 1770er Jahren von Herzog Albert Kasimir von Sachsen-Teschen in der Burg Pressburg ins Leben gerufen, dem die Albertina auch ihren Namen verdankt. Im Jahr 1795 zog die Sammlung in den extra für diesen Zweck aufwändig umgestalteten Palais Erzherzog Albrecht um. Seit 1822 ist das Museum an ihrem heutigen Standort für Besucher jeder Klasse, nicht nur dem Adel, zugänglich. Die einzige Einschränkung war, dass der Gast im Besitz eines eigenen Paar Schuhe sein musste.

Heute kann man in der Albertina drei Sammlungen bewundern. Die „Grafische Sammlung“ wartet mit über 40.000 Aquarellen und Zeichnungen, rund 900.000 druckgrafischen Blättern und 300 Skizzenbüchern auf, während die „Architektursammlung“ sich mit nahezu 43.000 Bau- und Architekturzeichnungen, Architekturmodellen und -nachbauten auszeichnet. In der „Fotosammlung“ schließlich warten 50.000 Fotografien sowie eine Fülle von fotografischen Instrumenten darauf, entdeckt zu werden.

Neben den ständigen Ausstellungen werden immer wieder zeitlich begrenzte Expositionen veranstaltet.

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