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MuseumsQuartier

Im 7. Wiener Gemeindebezirk Neubau, ganz in der Nähe des Stadtzentrums, befindet sich eines der größten Kulturareale weltweit: das berühmte MuseumsQuartier, das sich über eine Fläche von rund 60.000 Quadratmetern auf dem Gelände der einstigen kaiserlichen Hofstallungen erstreckt.

Die Stallungen wurden im Jahr 1725 mit einer Vielzahl von opulenten, barocken Gebäuden angelegt. Die Bauwerke wurden 1922 umgestaltet, nachdem sie zum Messepalast erklärt worden waren. Ab April 1998 wurde das Areal aufwendig zum MuseumsQuartier umgewandelt, das nach dreijähriger Bauzeit etappenweise im Jahr 2001 eingeweiht wurde. Heute bildet die neue, modern gestaltete Bauweise der Museumsgebäude einen gelungenen Kontrast zu den ursprünglichen, barocken Bauwerken des Komplexes.

In dem MQ sind heute viele verschiedene Museen, Initiativen und Institutionen untergebracht. Die drei größten und bekanntesten Ausstellungen stellen das Leopold Museum mit der größten Egon Schiele-Sammlung der Welt, die Kunsthalle Wien, in der regelmäßig wechselnde Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst gezeigt werden, sowie das Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig, das weltberühmte MUMOK, dar.

Aber auch z. B. das Architekturzentrum Wien, das Kindermuseum ZOOM, das Tanzquartier Wien, das Atelier 21 befinden sich auf dem Kulturareal und sind jederzeit einen Besuch wert. Darüber hinaus dient das Gelände als Schauplatz regelmäßig stattfindender Konzerte oder kultureller Events, wie etwa das Literaturfestival O-Töne.

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