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Ribeira Brava

An den Ausgängen der Schlucht zum Encumeada-Pass, einige Kilometer westlich der Inselhauptstadt Funchal befindet sich die sympathische Kleinstadt Ribeira Brava, die ihren Namen dem Fluss westlich des Ortes verdankt. Auffällig sticht der mit blau-weißen kacheln verzierte Turm der Igreja de São Bento aus dem Stadtbild hervor. Der Sakralbau, der im Zentrum des Ortes vor einem schönen Platz liegt, stammt aus dem 15. Jahrhundert. Hinter ihm liegt das Rathaus, ein altes Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert mit schönem Garten und auch das Gewirr der kleinen Gassen, die in die Wohngebiete der Einheimischen führen, beginnt hier.

Ribeira Brava war in früheren Zeiten ein wichtiger Handels- und Verkehrsknotenpunkt. Von hier aus wurden die Waren zu Fuß über den Encumeada-Pass in den nördlichen Teil der Insel weitertransportiert. Schutz vor Piratenüberfällen sollte der rund Festungsturm São Bento bieten, der auf der breiten Uferpromenade steht. Vor ihr verläuft der recht grobe Steinstrand, der durch lange Wellenbrecher von der Brandung abgeschirmt wird.

Urlauber, die die Insel Madeira bei Wanderungen entlang der alten Wasserwege kennen lernen möchten, können von Ribeira Brava aus zur Llevada Nova hinaufsteigen. Diese verläuft durch ein breites Tal und führt schließlich zur Küste zurück. Auch wenn die 12,5 Kilometer lange Tour auch von ungeübten Wanderern gut zu bewältigen ist, ist sie doch nicht für Menschen mit großer Höhenangst zu empfehlen.