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Kos-Stadt

Küstenbereich von Kos-Stadt

Blick auf die Bucht von Kos-Stadt. Bild: GNTO

Kos-Stadt an der Nordostküste ist das pulsierende Herz von Kos. Die Inselhauptstadt liegt an einer weiten Bucht von der die türkische Küste zum Greifen nah scheint. Mittelpunkt der gut 18.000 Einwohner zählenden Kleinstadt ist der Mandráki-Hafen, der einst als Liegeplatz für die Kriegs- und Handelsschiffe bildete. Rechter Hand erhebt sich die Burg  Nerátzia, ein Kastell der Johanniter, nur eine der zahlreichen Eroberer, die hier ihre Spuren hinterließen. Von der Festung schweift der Blick über die Dächer der venezianischen und türkischen Bauten auf die in den Himmel ragenden Minarette und die blauen Kuppeltürme der Kirche Agía Paraskeví. Unten sitzen die Besucher an den Tischen der zahlreichen Straßencafés und Restaurants oder flanieren unter dem Schatten der Bäume längsseits der Uferpromenade.

Alle Sehenswürdigkeiten von Kos-Stadt kann man vom Hafen aus bequem zu Fuß erreichen. Beim Spaziergang durch die Altstadt fällt auf, dass bei den Wiederaufbauarbeiten nach dem großen Erdbeben viel Raum für Grünanlagen und kleine Parks gelassen wurde. Die Naturkatastrophe, die einen Großteil der historischen Gebäude unversehrt ließ, förderte beim Aufbau zahlreiche Ruinen aus der Antike zu Tage, darunter die Agora, das ehemalige Stadtzentrum und die Casa Romana, eine römische Villa, deren Mosaikfußböden aus dem 3. Jahrhundert erhalten blieben. Zahlreiche Funde die gemacht wurden, wanderten direkt in das Archäologische Museum, vor allen Dingen Plastiken und Statuen sind hier zu bewundern.

Mosaik-Ausgrabungen in Kos-Stadt

Ausgrabungen förderten zahlreiche Mosaike zu Tage. Bild: GNTO

Vom Kos unter türkischer Herrschaft kunden die beiden Gotteshäuser Defterdar-Moschee und Hadji-Hassan-Moschee. Letztere steht an der Platia Platanou, an der die „Platane des Hippokrates“ steht. Im Schatten des Baumes soll bereits der berühmte antike Mediziner gelehrt haben. Eine Insellegende, die sich hartnäckig hält, auch wenn erwiesen ist, dass der ehrwürdige Baum maximal 500 Jahre alt ist.

Westlich des Stadtkerns in Richtung des Vorortes Lambí beginnen die Strände und gleichermaßen die Vergnügungsmeile von Kos-Stadt. An beiden herrscht zur Hochsaison allerlei Betrieb. Für Nachtschwärmer ist zudem die sogenannte Bar-Street, zwischen Mandrakí und antiker Agora ein heißer Tipp. Discotheken und Musikbars gehen nahtlos in einander über und im Hamman Club tanzt man in der Kulisse eines historischen türkischen Bades.