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Preventori d’Aigües

Am Ortsrand der Gemeinde Aigües an der Costa Blanca, im Schatten des imposanten Bergmassivs Cabeco d’Or, befindet sich das einstige Thermalbad und spätere Sanatorium Preventori d’Aigües (Valencianisch; Spanisch: Preventorio de Aguas de Busot). Bisher konnte nicht eindeutig geklärt werden, wann die Thermalquellen entdeckt wurden, jedoch ist es wahrscheinlich, dass die Morisken von Aigües im 15. Jahrhundert über das alleinige Nutzungsrecht verfügten, bevor die Stadt Alicante das Recht an den Quellen erhielt.

Nachdem der Conde de Torrellano in dem Areal im Jahr 1816 ein luxuriöses Kurbad einrichtete und eine komfortable Hotelanlage mit kleinen Badehäusern und einem weitläufigen Park erbauen ließ, wandelte sich das Terrain langsam aber sicher in eine der feudalsten Adressen des Landes. So verlebten z. B. Mitglieder des spanischen Königshauses sowie die englische Königin Victoria hier ihren Urlaub.

Im Jahr 1936 wurde der Hotelbetrieb zugunsten eines Sanatoriums für an Tuberkulose erkrankte Kinder aufgegeben. Nachdem die Tuberkulose in Spanien zum großen Teil ausgelöscht war, wurde die Heilanstalt 1965 geschlossen, woraufhin Anwohner das einst so mondäne Anwesen regelrecht plünderten.

Heute ist die Anlage z. T. verfallen und zahlreiche moderne Legenden und Sagen ranken sich um das Preventi d’Aigües. So meinen z. B. Parapsychologen, hier Geister fotografiert und die Laute der Toten, die in dem Sanatorium der Tuberkulose zum Opfer gefallen waren, aufgezeichnet zu haben.

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