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Klosterkomplex der Heiligen Vierzig Märtyrer

Die bulgarische Stadt Weliko Tarnowo, die sich an dem Fluss Jantra im Norden des Balkangebirges befindet, stellt eine der ältesten Städte des Landes dar und wartet dank ihrer langen Geschichte mit einer Fülle von kulturellen, historischen und architektonischen Highlights auf. Eine der größten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist der Klosterkomplex der Heiligen Vierzig Märtyrer, der während des 13. Jahrhunderts am rechten Ufer des Flusses errichtet wurde. Seither erlebte die Anlage eine wechselvolle Vergangenheit.

Schon im 14. Jahrhundert wurde das Kloster unter der osmanisch-türkischen Herrschaft dem Erdboden gleichgemacht, um vorübergehend in eine Moschee mit einem angeschlossenen Derwisch-Kloster umfunktioniert zu werden.

Der bis heute noch nicht vollständig freigelegte Klosterkomplex setzt sich aus einigen Klosterbauten, einer Hauptkirche sowie einer dreischiffigen Säulenbasilika, die im Jahr 1230 errichtet wurde und als Basilika der Heiligen Vierzig Märtyrer bezeichnet wird.

Seit dem Mittelalter dient diese Basilika als Grabkirche der Zarenfamilie. So fanden hier bereits die beiden Ehegattinnen von Iwan Asen II., Zarin Anna Maria von Ungarn und Irene Angelos Komnene, der Heilige Sava von Serbien und eine Vielzahl weiterer Mitglieder der Zarenfamilie ihre letzte Ruhe. Im Jahr 2007 wurden auch die bei archäologischen Ausgrabungen entdeckten Gebeine der beiden Zaren Kaljoan und Michail III. Schischman hier beigesetzt.

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