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Arucas

Im fruchtbaren Norden Gran Canarias gelegen, spielte die Landwirtschaft für die Bewohner von Arucas schon immer eine bedeutende Rolle. Der drittgrößte Ort der Insel (30.000 Einwohner) hielt es zunächst mit dem Zuckerrohr, dann mit den Bananen, bevor beides, im Angesicht der Weltmarktpreise, unwirtschaftlich wurde. Heute bauen die Bauern von Arucas auf ihren Feldern verschiedene Obst- und Gemüsesorten sowie Blumen an. Aus der Vergangenheit geblieben sind ihnen jedoch eine Vielzahl historischer Gebäude, die heute viele Besucher in den hübschen Ort locken.

Bereits zur Zeit der kanarischen Ureinwohner war Arucas unter dem Namen ?Arehucas? besiedelt. An den tragischen Tod des Stammesführers Doramas durch einen Hinterhalt des spanischen Eroberers Pedro de Vera, gemahnt das Denkmal auf der Plaza de Constitucion. Diese ist der Hauptplatz des Ortes, der von Rathaus (mit Touristeninformation), dem Stadtmuseum und einem kleinen Park, in dem eine Vielzahl von exotischen Pflanzen gedeihen, flankiert wird.

Hauptattraktion ist die die reich verzierte und aufgrund ihrer Größe oft als Kathedrale bezeichnete Iglesia de San Juan Bautista. Mit dem Bau des Gotteshauses aus dem nur schwer zu bearbeitenden Basaltstein der Gegend wurde 1909 begonnen, doch erst 1977 konnte der Schlussstein des 60 Meter hohen und damit größten Kirchturm Gran Canarias gesetzt werden.

Ein Relikt aus der Zeit des Zuckerrohranbaus ist die „Destillería Arehucas“, die am Ortsausgang Richtung Guía liegt. Hier werden jährlich rund 3 Millionen Liter Rum erzeugt. Führungen verdeutlichen die Herstellung des Alkohols und seine „Reifung“ zu unterschiedlichen Qualitätsstufen. Als Mitbringsel sind die hauseignen Spezialitäten, wie Rum mit Honig (Ron Miel) äußerst beliebt.

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