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Los Tilos de Moya

Dichter, sattgrüner Lorbeerwald bedeckte einst weite Teile Gran Canarias und der anderen Inseln des kanarischen Archipels. Sie fielen den Rodungen der Spanier zum Opfer, die Brennholz und Anbauflächen für die lukrative Zuckerrohrindustrie benötigten. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts begann man wieder mit der Aufforstung.

Ein Überrest dieser ursprünglichen kanarischen Vegetation, die heute unter Naturschutz steht, findet sich unter anderem bei dem Bergstädtchen Moya. Etwa zwei Kilometer von der, auf einem Felsplateau liegenden, Siedlung entfernt, befindet sich an der Landstraße in Richtung Santa María de Guía das Tal „Los Tilos“. Über etwa 200 Meter erstreckt sich der nur langsam wachsende Lorbeerwald. Die Vegetation ist dicht und dschungelartig und lässt nur wenig Tageslicht durchdringen. Neben den Lorbeerbäumen gedeihen in dieser schummerigen, grünen Umgebung hauptsächlich Farne und Moose.

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