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Artà

Das kleine Städtchen Artà (5700 Einwohner) im Osten Mallorcas ist trotz seines malerischen Ambientes noch vom großen touristischen Ansturm verschont geblieben. Terrassenfelder ziehen sich hinauf bis zum Burgberg, der die Stadt mit ihrer wuchtigen Pfarrkirche überragt und erinnern an das maurische Erbe Artàs.

Über die Geschichte Artàs, die lange zurückreicht, informiert das Museu Regional, hier werden neben Funden aus der Talayotsiedlung Ses Praises auch natursgeschichtliche und ethnografische Exponate ausgestellt. Ein eigener Bereich ist der Korbflechterei, ein in der Stadt traditionsreiches Handwerk gewidmet.

Durch die engen maurischen Straßen am Burgberg gelangt man zu Pfarrkirche und Festung. Erstere stammt in ihrer heutigen, beeindruckenden Form aus dem 16. Jahrhundert, das Hauptgewölbe wurde gar erst 1806 fertig gestellt. Vom Vorplatz des Gotteshauses führt eine breite, Zypressen gesäumte Freitreppe auf den Festungsberg mit der Wallfahrtskirche Santuari de San Salvador. Die Pilger huldigen hier einer der ältesten Heiligenfiguren auf Mallorca, eine geschnitzte Jungfrau mit Kind aus dem 13. Jahrhundert. Die Kirche selber stammt jedoch erst aus dem 19. Jahrhundert. Bei der anschließenden Besichtigung der Befestigungsanlage, mit schönen Ausblicken auf Artà, wird klar, warum der schwer einnehmbare Berg eine dauerhafte Zufluchtsstätte der Bevölkerung war.

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