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Cap de Formentor

Steile Felsklippen am Cap de Formentor

Über 200 Meter stürzen die Klippen am Cap ins Meer hinab. Bild: Gaby Schulemann

Die nördlichste Spitze Mallorca wird von der wildromantischen Steilküste der Halbinsel Formentor gebildet. Bis auf 15 Kilometer springen hier die Ausläufer der Serra Tramuntana in die See hervor. Zu rechter Hand formen sie den nordwestlichen Teil der Bucht von Alcúdia und bieten den dort gelegenen Küstenort Schutz vor Wind und Wetter. Nicht umsonst gehört dieses Gebiet zu den wärmsten Regionen der Insel.

Von Port de Pollença aus führt eine schmale, sehr kurvenreiche Straße auf die Halbinsel in Richtung des Caps. Auf ihren Weg durch die ungezähmte Bergwelt passiert die Route den Mirador es Colomor, von dem man den wohl berühmtesten Ausblick Mallorcas genießen kann. Bis zu 232 Meter stürzen die Felswände von Els Farallons senkrecht ins dunkle Wasser, das nur noch von einigen Felsbrocken, rund um die kleine Insel Colomer unterbrochen wird.

Nachdem man das Luxushotel Formentor und dem Mirador Fumat hinter sich gelassen hat, erreicht man schließlich das Cap. Schon von weitem ist der hochaufragende, weiße Leuchtturm sichtbar, dessen Feuer zu den stärksten der Insel gehört. 210 Meter ragen die Klippen hier aus dem Meer und an schönen Tagen kann man bis zur Nachbarinsel Menorca schauen. Die stimmungsvollste Atmosphäre herrscht natürlich in den Abendstunden, kurz vor Sonnenuntergang.

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