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Laodikeia am Lykos

Laodikeia am Lykos (deustch: Laodizea), eine antike Stadt in Phrygien, befindet sich zwischen Hierapolis un dem heutigen Urlaubsort Denizli im Hinterland der Türkischen Ägäis. Antiochos II. aus der Dynastie der Seleukiden gründete die Stadt zwischen 260 und 253 v. Chr. und taufte sie zu Ehren seiner Frau Laodike.

Einen großen Teil ihres Wohlstandes hat die Stadt, ebenso wie Hierapolis, den warmen Thermalquellen von Pamukkale zu verdanken. Währen der römischen Zeit war Laodikeia am Lykos als wirtschaftlicher Mittelpunkt sowie als Gerichtsbezirk der Provinz Asia bekannt. Die Bewohner lebten nicht nur vom Baumwollanbau und Textilfärben, sondern auch vom Tourismus: durch zahllose Pilger, die das heilige Wasser besuchten, und Kurgäste, welche von den heilenden Kräften der Quellen angezogen wurden, erlangte Laodikeia großen Reichtum.

Nach zwei schweren Erdbeben im 1. Jahrhundert n. Chr. wurden weite Teile der Stadt zerstört, jedoch konnte sie aus eigenem Antrieb wieder erstarken. Nach einer langen und wechselvollen Geschichte musste Laodikeia am Lykos nach einem erneuten verheerenden Beben im Jahr 494 jedoch jegliche Bedeutung einbüßen.

Besucher können heute die Überreste der Bauten der auf einem flachen Hügel errichteten Stadt besichtigen. So sind z. B. die Sitzreihen von zwei Theatern am nördlichen Abhang, die Ruinen eines großen Stadions, ein Nymphäum oder eine antike Badanlage  zu erkennen.

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