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Troja

Das Trojanische Pferd in Troja

Das Trojanische Pferd vor den Ausgrabungen. Bild: Kultur- und Tourismusministerium Ankara

Mit seinem Epos „Illias“ machte Homer Troja unsterblich und Jahrhunderte lang rankten sich Sagen und Legenden um die Mythen umwobene Stadt. Als der deutsche Archäologe Heinrich Schliemann 1870 an der Meerenge der Dardanellen auf Überreste einer großen Stadt stieß, setzte er diese mit dem Troja Homers gleich. Bis heute bleibt wissenschaftlich umstritten ob es sich tatsächlich um die beschriebene Stadt des antiken Schriftstellers handelt. Unbestreitbar ist jedoch, dass es sich hier einen bedeutenden Siedlungspunkt gab, an dem sich bereits im 5. Jahrtausend v. Chr. Menschen niederließen. Im Laufe der Zeit stieg dieser aufgrund seiner günstigen Lage auf und kam mit Hilfe der Wegezölle zu einem beachtlichen Wohlstand.

Archäologen unterscheiden neun Siedlungsperioden „Trojas“, die bis in die Spätantike zurückreichen. Lange Zeit konzentrierten sich die Ausgrabungen lediglich auf die Oberstadt, erst bei den aktuellen Forschungen begann man mit der Erforschung der Unterstadt. Anhand der Überreste von Stadtmauern, Theater und Tempel, sowie einem nachgebauten Trojanischem Pferd, kann sich der Besucher vor Ort eine eigene Meinung bilden und selber überdenken, ob er es wirklich mit dem historischen Troja zu tun hat.

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