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Olympos

Die antike Stadt Olympos, die sich etwa 70 Kilometer von Antalya entfernt an der Ostküste Lykiens inmitten des malerischen Nationalparks Olimpos Beydaglari befindet, war einst eine sehr bedeutsame Stadt des Lykischen Bundes, einer antiken Föderation der Städte dieser Region. Heute ist von den baulichen Überresten aus dieser Zeit nicht mehr vieles übrig und die Ruinen sind erfreuen sich aufgrund ihrer außergewöhnlich pittoresken Lage an einem schönen Bachlauf in der Nähe eines Postkartenstrandes großer Beliebtheit.

Archäologischen Funden bezüglich Bauwerken und Münzen zufolge wurde Olympos, das heute als Deliktas (Lochstein) bezeichnet wird, bereits in hellenistischer Zeit gegründet. Seither blickt die Stadt auf eine lange und wechselvolle Geschichte mit Piratenüberfällen, Zerstörungen und Aufschwüngen zurück. Seit dem 15. Jahrhundert ist Olympos verlassen.

Heute sind die architektonischen Überreste der lange Zeit vollkommen vergessenen Stadt in weiten Teilen verfallen und mit Pflanzen bewachsen. Besucher können z. B. noch die Ruinen eines kleinen römischen Theaters, eines Tempels aus dem 2. Jahrhundert n. Chr., eine Nekropole mit unzähligen Gräbern und Inschriften, eine byzantinische Basilika sowie eine alte Burg, die vermutlich erst im 14. Jahrhundert errichtet wurde, besichtigen. Zwischen 2000 und 2006 wurden darüber hinaus zahlreiche z. T. erheblich zerstörte Sarkophage freigelegt.

Neben den Ruinen ist auch der etwa drei Kilometer lange, feinsandige Strand von Olympos bei Urlaubern sehr populär.

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